Ambrozy: Kärntner FPÖ wird sich nicht aus der Verantwortung für Belastungskoalition stehlen können

Kärntner SPÖ-Chef verlangt von Haider Klarstellung zum Kauf der Eurofighter

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Kärntner SPÖ-Chef, LHStv. PEter Ambrozy, sagte heute, die Ablehnung des Koalitionspaktes durch den freiheitlichen Landesparteiobmann Martin Strutz, sei ein Beweis dafür, dass "Blau-Schwarz II nicht im Interesse Kärnten ist". Strutz würde damit Jörg Haider Lügen strafen, welcher die Belastungen durch Schwarz-Blau II herunterspielen und schönreden würde. "Strutz ist persönlich am Verhandlungstisch gesessen und musste mit ansehen, wie die FPÖ von der ÖVP über eben diesen Tisch gezogen worden ist. Strutz hat gegen Schwarz-Blau II gestimmt, weil er weiß, dass dieses Trauerspiel in zwei Akten nicht gut für Kärnten ist." Die Kärntner FPÖ wolle sich mit der Unterschriftenverweigerung aus der Verantwortung für die scharz-blaue Belastungsregierung stehlen, was allerdings angesichts eines Kärntner Vizekanzlers "nicht gelingen wird", so der Kärntner SPÖ-Chef.

Ambrozy warf dem Kärntner Herbert Haupt vor, "seiner Heimat in den Rücken gefallen" zu sein, indem er einem massiven Belastungsprogramm zugestimmt hätte und einen Kärntner Minister habe "heraus schießen lassen". Kärnten brauche einen Vizekanzler mit Rückgrat und keinen "politischen limbotänzer", so Ambrozy in Richtung Haupt: "Ich verlange, dass ein Kärntner Vizekanzler in Wien aufrecht und mit Nachdruck auftritt und unmissverständlich vertritt, was die Kärntner wollen. Und die Kärntnerinnen und Kärntner wollen mit Sicherheit keine Kampfflugzeuge, Selbstbehalte und Steuererhöhungen".

Der Kärntner SP-Vorsitzende verlangte außerdem von Haider eine Klarstellung zum geplanten Ankauf der Abfangjäger. Der Landeshauptmann habe sich zuletzt eindeutig gegen die Eurofighter ausgesprochen und sogra plakatieren lassen, dass er deren Ankauf gestoppt hätte. Im Widerspruch dazu, habe jetzt der Kärntner Freiheitliche Haupt der Anschaffung der Abfangjäger im Koalitionspakt zugestimmt: "Ich verlange Aufklärung darüber, welche Position die Kärntner FPÖ in der Frage der Abfangjäger einnimmt", forderte Ambrozy, der den Kauf der Kampfflugzeuge vehement ablehnt. (Schluss)

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