LH Pröll und BM Strasser eröffneten NÖ Sicherheitsdirektion

Weiterer Schritt der Emanzipation von Wien

St.Pölten (NLK) - Im Sommer 2000 haben Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bundesminister Ernst Strasser vereinbart, die NÖ Sicherheitsdirektion und das Landesgendarmeriekommando von Wien nach St. Pölten zu verlegen. Seit Anfang Februar ist es nun so weit: Die NÖ Sicherheitsdirektion übersiedelte mit rund 80 Mitarbeitern in die Häuser des Regierungsviertels. Diese Häuser - 15, 15 a und 16 a -wurden vom Land Niederösterreich für den Bedarf dieser Sicherheitseinrichtungen entsprechend umgebaut. Außerdem werden im Kombiprojekt in St. Pölten Räumlichkeiten für Technik, Schulung und Großeinsätze, insbesondere für das Landesgendarmeriekommando, das im Sommer dieses Jahres mit der Übersiedlung beginnt, zur Verfügung gestellt.
"Mit dieser Übersiedlung wird ein wichtiger Beitrag geleistet, in Niederösterreich Sicherheit auf höchsten Niveau zu gewährleisten", ist Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll überzeugt, der heute gemeinsam mit Bundesminister Strasser die offizielle Eröffnung der NÖ Sicherheitsdirektion in St. Pölten vornahm. Gleichzeitig setze Niederösterreich damit ein weiteres Zeichen der zunehmenden Emanzipation von Wien und unterstreiche das Selbstbewusstsein und die Eigenständigkeit des Landes. Für den Landeshauptmann hat diese Übersiedlung aber auch arbeitsmarktpolitische Bedeutung. Denn neben den rund 80 Mitarbeitern der NÖ Sicherheitsdirektion übersiedeln künftig auch rund 220 Mitarbeiter des Landesgendarmeriekommandos von Wien in die niederösterreichische Landeshauptstadt.
Bundesminister Strasser sieht in der Übersiedlung einen weiteren Schlussstein in der Neuorganisation des österreichischen Sicherheitswesens. Wichtige Weichenstellungen seien dabei auch die erst kürzlich erfolgte Neubestellung von Brigadier Mag. Arthur Reis zum neuen Landesgendarmeriekommandanten und von Dr. Franz Prucher zum neuen NÖ Sicherheitsdirektor, für den Niederösterreich zu den sichersten Ländern der Welt gehört. "Zudem tragen diese Reformen dazu bei, Niederösterreich mit seiner über 400 Kilometer langen EU-Außengrenze, die auch nach dem Beitritt neuen Mitgliedsländer bis Ende dieses Jahrzehnts Schengen-Außengrenze sein wird, und ein "Verkehrsland erster Güte" geworden ist, auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten", meinte Strasser.

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