"profil": Pröll: "Mit FPÖ ist kein Staat zu machen"

NÖ-Landeshauptmann im "profil"-Interview: Wähler habe FPÖ aus der Regierung verwiesen - Machtkampf Prinzhorn-Haupt sei nicht beigelegt - Zustand der FPÖ unverändert

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" erneuert der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll seine Kritik an der Aufnahme schwarz-blauer Koalitionsverhandlungen. Pröll: "Die Freiheitlichen haben vor einem halben Jahr aufgrund ihrer eigenen Instabilität die Regierung in die Luft gejagt. Nach meiner Einschätzung hat sich dieser Zustand der FPÖ innerhalb der letzten Monate mit Sicherheit nicht geändert."

Der Wähler, so Pröll, habe die FPÖ am 24. November vorigen Jahres aus der Regierung verwiesen. Der FPÖ-interne Machtkampf zwischen Parteichef Herbert Haupt und dem dritten Nationalratspräsidenten Thomas Prinzhorn sei noch lange nicht ausgestanden. Pröll: "Mit solch einem Partner ist kein Staat zu machen."

Für die niederösterreichischen Landtagswahlen am 30. März erhofft sich der Landeshauptmann "eine klare Mehrheit mit welchen Vorzeichen auch immer". Pröll: "Eindeutigkeit und Klarheit sind gefragt, damit wir uns in Niederösterreich ein derartiges Schlamassel, wie es auf der Bundesebene jetzt statt findet, ersparen."

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