Einvernehmen über Zukunft des Landeskonservatoriums

LR Bischof: Wettbewerbsfähigkeit im Interesse der Studenten

Bregenz (VLK) – "Wir haben in allen wichtigen Fragen
breites Einvernehmen über die Weichenstellungen für die Neuorientierung des Landeskonservatoriums erreicht",
berichtete Landesrat Hans-Peter Bischof heute, Freitag,
nach der Sitzung des Lenkungsausschusses, an der auch die
Leitung und Personalvertreter des Konservatoriums
teilnahmen. Es wurden richtungsweisende Entscheidungen zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit dieser bedeutenden Ausbildungsstätte getroffen, die vor allem im Interesse der Studenten liegen, betonte Bischof. ****

Der Lenkungsausschuss stellte einstimmig fest, dass die Umwandlung des Landeskonservatoriums in eine
Privatuniversität in dieser Projektphase nicht mehr
weiterverfolgt wird. Ausschlaggebend für diese Entscheidung
waren die gesetzlichen Bestimmungen nach dem Universitäts-Akkreditierungsgesetz und die Vorgaben des
Akkreditierungsrates, die Erfahrungen aus Gesprächen mit
dem Bruckner-Konservatorium in Linz sowie die von einem
externen Experten durchgeführten Kostenschätzungen.

Wie Landesrat Bischof mitteilte, beschloss der
Lenkungsausschuss, dass die Kooperationsverhandlungen mit
der Universität Mozarteum Salzburg vertieft werden. Zudem
werden mit der Universität für Musik und darstellende Kunst
Wien auf offizieller Ebene die Möglichkeiten eines Kooperationsverfahrens geklärt, wobei die Frage in den
Vordergrund zu stellen ist, ob den im Wintersemester
2003/04 in die Studienrichtung Instrumental- und
Gesangspädagogik einsteigenden Studenten die Garantie
gegeben werden kann, dass bei Abschluss eines
Kooperationsvertrages diese Ausbildungszeit auf das
Bakkalaureat voll angerechnet wird.

Zur Sicherstellung einer weitgehenden Selbständigkeit
wird das Landeskonservatorium aus der direkten
Landesverwaltung herausgelöst und in eine eigenständige Einrichtung im Sinne einer gemeinnützigen GmbH umgewandelt.

Das Diplomstudium wird zur weiteren Erfüllung der Studienförderungs-Voraussetzungen auf die Dauer von 12
Semester gekürzt und die Lehrinhalte werden universitären Anforderungen angepasst. Für die Zukunft soll auch in
dieser Studienrichtung die Möglichkeit für eine Bakkalaureatsausbildung eröffnet werden.
(hh/gw,nvl)

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