Muzik: Spatenstich Westbahn - ohne GZU St. Pölten "leere Kilometer"

St. Pöltner Hauptbahnhof bliebe Nadelöhr einer modernen Westbahn

St. Pölten, (SPI) - "Der heute erfolgte Spatenstich zum geplanten vierspurigen Ausbau der Westbahn zwischen St. Pölten und Wien ist eine notwendige und eine seitens der NÖ Sozialdemokraten seit Jahren eingeforderte Ausbaumaßnahme. Schließlich waren es sozialdemokratische Verkehrsminister, die dieses Projekt mit den ÖBB geplant und damit zur Umsetzung geführt haben. Die Hauptstrecken der Bahn müssen, vor allem im Hinblick auf die bevorstehende EU-Erweiterung, auf die prognostizierte Zunahme des Güterverkehrs vorbereitet werden, ebenso muss die Schiene gegenüber der Straße konkurrenzfähiger werden. Dies ist nur mit modernem Wagenmaterial, bestem Service und einem leistungsfähigen und vor allem aufnahmefähigen Schienennetz möglich", begrüßt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hans Muzik, den heutigen Spatenstich.****

"Bleibt nur zu hoffen, das dieses wichtige Ausbauvorhaben unter der gleichen schwarzblauen Regierung nicht das gleiche Schicksal trifft wie die St. Pöltner Güterzugumfahrung (GZU). Hier wurden mittlerweile mehr als 120 Millionen Euro investiert - und nach dem Baustopp, veranlasst durch FP-Verkehrsminister, stehen die ‚Ruinen in der Gegend herum'. Auch bleibt der viergleisige Westbahnausbau ohne Realisierung der GZU-St. Pölten nur eine ‚Unvollendete'. Der Hauptbahnhof der Landeshauptstadt ist an den Grenzen seiner Kapazitäten angelangt. Er bliebe ohne GZU ein Nadelöhr, nennenswerte Verkehrssteigerungen würden damit bald an ihre Grenzen stoßen. Es wäre gut, wenn sich Landesverkehrsreferent Erwin Pröll endlich verstärkt dieses Sachverhalts annehmen würde und den Weiterbau der GZU - gemeinsam mit der Stadt St. Pölten - betreiben würde. Denn bei der GZU war der ‚blauschwarze Spatenstich' der Vergangenheit offensichtlich ‚nicht tief genug'", so Muzik.
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