• 21.02.2003, 12:14:38
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Angelika Möser neue Generalsekretärin der Jeunesse

Wien (OTS) - Mag. Angelika Möser wurde zur neuen Generalsekretärin
der Musikalischen Jugend Österreichs bestellt. Sie tritt mit Anfang
Oktober die Nachfolge von Matthias Naske an, der als Intendant des
neuen Konzerthauses Salle de Concerts Grande-Duchesse
Josephine-Charlotte nach Luxemburg wechselt. Angelika Möser ist der
Jeunesse seit langem verbunden, seit 1998 ist sie Obfrau des Vereins.
Besonderes Augenmerk will die Musikwissenschaftlerin, die am Freitag
in einen Pressegespräch im Konzerthaus der Öffentlichkeit in ihrer
neuen Funktion vorgestellt wurde, der Motivierung Jugendlicher für
die Musik und dem weiteren Ausbau spezifischer Schienen des
Konzertbetriebes der Jeunesse widmen. Obwohl die Jeunesse keinen
eigenen Standort hat, zählt sie zu den wesentlichen
Konzertveranstaltern Wiens, in ganz Österreich veranstaltet sie mit
insgesamt 23 Geschäftsstellen 700 Konzerte jährlich mit rund 200.000
Besuchern pro Saison. Über einen Dreijahresvertrag erhält die
Jeunesse von der Kulturabteilung der Stadt Wien eine Subvention von
370.000 Euro jährlich.****

Angelika Möser wurde 1965 in Wien geboren, sie studierte
Musikwissenschaft an der Universität Wien (in den Nebenfächern
Handelswissenschaften, Theaterwissenschaft und Geschichte) und
schloss ihr Studium mit dem Magisterium 1993 ab. Bereits ab 1986
arbeitete sie bei der Jeunesse als freie Mitarbeiterin, in den
Sommermonaten war sie in Salzburg tätig, ab 1992 gehörte sie dem
Künstlerischen Betriebsbüro des Konzerthauses an. 1988 wurde sie in
den Vorstand der Musikalischen Jugend berufen, seit 1998 ist sie
Obfrau des Vereins.

Besonderes Augenmerk will Angelika Möser bei ihrer kommenden
Aufgabe den Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahre widmen. Sie selbst
habe das Glück gehabt, der Musik auch durch die Familie verbunden zu
sein, für Jugendliche, die einen schwierigeren Zugang haben, solle es
"in" werden, ins Konzert zu gehen, Hemmschwellen möchte sie abbauen.
Neben der Weiterführung der großen Zyklen der Jeunesse plant Möser
auch weitere Initiativen in den Randbereichen: neue und alte Musik
soll an verschiedenen unkonventionellen Standorten präsentiert werden
(es sei durchaus auch positiv, keinen eigenen Standort zu haben), das
herbstliche Festival der musikalischen Jugend als besonderes
Highlight weiter entwickelt werden. Auch das Netzwerk mit den
Bundesländern und den verschiedenen Musik- und Kulturinstitutionen
soll gestärkt werden. Sie gehe mit großem Enthusiasmus ans Werk und
freue sich, mit dem kompetenten Team der Jeunesse die Zukunft zu
gestalten.

Allgemeine Informationen:
o http://www.jeunesse.at/
(Schluss) gab

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Dr. Martin Gabriel
Tel.: 4000/81 842
mailto:[email protected]

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