Angelika Möser neue Generalsekretärin der Jeunesse

Wien (OTS) - Mag. Angelika Möser wurde zur neuen Generalsekretärin der Musikalischen Jugend Österreichs bestellt. Sie tritt mit Anfang Oktober die Nachfolge von Matthias Naske an, der als Intendant des neuen Konzerthauses Salle de Concerts Grande-Duchesse Josephine-Charlotte nach Luxemburg wechselt. Angelika Möser ist der Jeunesse seit langem verbunden, seit 1998 ist sie Obfrau des Vereins. Besonderes Augenmerk will die Musikwissenschaftlerin, die am Freitag in einen Pressegespräch im Konzerthaus der Öffentlichkeit in ihrer neuen Funktion vorgestellt wurde, der Motivierung Jugendlicher für die Musik und dem weiteren Ausbau spezifischer Schienen des Konzertbetriebes der Jeunesse widmen. Obwohl die Jeunesse keinen eigenen Standort hat, zählt sie zu den wesentlichen Konzertveranstaltern Wiens, in ganz Österreich veranstaltet sie mit insgesamt 23 Geschäftsstellen 700 Konzerte jährlich mit rund 200.000 Besuchern pro Saison. Über einen Dreijahresvertrag erhält die Jeunesse von der Kulturabteilung der Stadt Wien eine Subvention von 370.000 Euro jährlich.****

Angelika Möser wurde 1965 in Wien geboren, sie studierte Musikwissenschaft an der Universität Wien (in den Nebenfächern Handelswissenschaften, Theaterwissenschaft und Geschichte) und schloss ihr Studium mit dem Magisterium 1993 ab. Bereits ab 1986 arbeitete sie bei der Jeunesse als freie Mitarbeiterin, in den Sommermonaten war sie in Salzburg tätig, ab 1992 gehörte sie dem Künstlerischen Betriebsbüro des Konzerthauses an. 1988 wurde sie in den Vorstand der Musikalischen Jugend berufen, seit 1998 ist sie Obfrau des Vereins.

Besonderes Augenmerk will Angelika Möser bei ihrer kommenden Aufgabe den Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahre widmen. Sie selbst habe das Glück gehabt, der Musik auch durch die Familie verbunden zu sein, für Jugendliche, die einen schwierigeren Zugang haben, solle es "in" werden, ins Konzert zu gehen, Hemmschwellen möchte sie abbauen. Neben der Weiterführung der großen Zyklen der Jeunesse plant Möser auch weitere Initiativen in den Randbereichen: neue und alte Musik soll an verschiedenen unkonventionellen Standorten präsentiert werden (es sei durchaus auch positiv, keinen eigenen Standort zu haben), das herbstliche Festival der musikalischen Jugend als besonderes Highlight weiter entwickelt werden. Auch das Netzwerk mit den Bundesländern und den verschiedenen Musik- und Kulturinstitutionen soll gestärkt werden. Sie gehe mit großem Enthusiasmus ans Werk und freue sich, mit dem kompetenten Team der Jeunesse die Zukunft zu gestalten.

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(Schluss) gab

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