- 21.02.2003, 11:18:03
- /
- OTS0087 OTW0087
Ökoangebot Naturstrom durch die Wienstrom GmbH
Wien (OTS) - Die Wienstrom GmbH. hat mit der Gründung der
"Wienstrom Naturkraft GmbH" (siehe rk vom 20. Februar) ein deutliches
Signal für die Ausweitung des Angebots an erneuerbarer Energie
gesetzt, die kommenden Projekte in Parndorf (Windkraft), Nußdorf
(Unterwasserkraftwerk) und Simmering (Biomasse) weisen den weiteren
Weg. Zwei typische Ökoenergieanlagen, und zwar das
Kleinwasserkraftwerk Gaming 1 und der Windpark Zurndorf, sind - die
erstere schon seit langem - in Betrieb und speisen Strom ins Netz
ein. Im Folgenden Kurzbeschreibungen der beiden Anlagen:
o Gaming 1 nutzt das Wasser der II. Wiener Hochquellenleitung, es
wurde schon im Jahr 1926 fertiggestellt und liefert derzeit rund
42,3 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr; damit können
immerhin etwa 17.000 Wiener Haushalte versorgt werden. Das
Kleinkraftwerk befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der
Wienstrom und wird nunmehr von der Naturkraft GmbH betrieben.
Die II. Wiener Hochquellenleitung hat auf einer Länge von 11
Kilometern ein Gefälle von 220 Metern, diese Gefällestufe wird für
die umweltfreundliche Energiegewinnung genutzt, wobei die
erstklassige Güte des Trinkwassers nicht beeinträchtigt wird. Sollte
im Kraftwerk - es wurde im Jahr 1988 unter Berücksichtigung des
historischen Ambiente schonend erneuert - dennoch eine Störung
auftreten, fließt die Wassermenge direkt in die Hochquellenleitung
zurück. Die Stromerzeugung erfolgt über 2 Francis-Spiralturbinen mit
einer Leistung von maximal 5,6 Megawatt (MW).
o In Zurndorf befindet sich der größte Windpark Österreichs,
gegründet im Jahr 1997 - das Burgenland bietet in diesem Bereich
optimale Voraussetzungen für diese Form der Energiegewinnung.
Insgesamt 13 Windräder mit einer Nabenhöhe der Rotorblätter von
65 Metern, liefern insgesamt bis zu 17 Millionen Kilowattstunden
(kWh) pro Jahr. Die Naturkraft GmbH ist mit 40 Prozent am
Windpark beteiligt.
Die geographischen Verhältnisse im Bereich Zurndorf bieten
optimale Verhältnisse, eine ebenes Gelände und ein nahezu
kontinuierliches Windaufkommen mit einer Windstärke - im Jahresmittel
- von 6,4 Metern pro Sekunden, das entspricht 23 Stundenkilometern.
Die erzeugte Energie wird direkt in das Versorgungsnetz der BEWAG
eingespeist, es kommt somit zu keinen Leitungsverlusten. Die gesamte
Stromerzeugung liegt bei 16 bis 17 Gigawattstunden (GWh), womit rund
7.000 Wiener Haushalte versorgt werden. (Schluss) pz
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Peter Ziwny
Tel.: 4000/81 859
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK






