ARBÖ: Höchste Treibstoffpreise seit eineinhalb Jahren

Eurosuper stieg durchschnittlich um 11,5 Prozent, Diesel um 8 Prozent

Wien (OTS) - Die heimischen Autofahrer sind mit den höchsten Spritpreisen seit eineinhalb Jahren konfrontiert, zeigt eine aktuelle Preiserhebung des ARBÖ. Allein seit einem Jahr ist der Preis für Eurosuper um durchschnittlich 11,5 Prozent gestiegen und der Preis für Diesel um durchschnittlich 8 Prozent. "Höchste Zeit, dass eine neue Regierung die längst überfällige Erhöhung des Kilometergeldes und der Pendlerpauschalen durchführt, um die Mehrbelastungen für die vielen Pendler und Berufstätigen auszugleichen", fordert ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar.

Der ARBÖ analysiert die durchschnittliche Preisentwicklung bei den häufigsten Treibstoffarten, Eurosuper und Diesel: Vor einen Jahr kostete Eurosuper an den Zapfsäulen im Schnitt 0,814 Euro. Im Februar 2003 kostet er 0,908, also um 9,4 Cent oder 11,5 Prozent mehr. Bei Diesel betrug der durchschnittliche Zapfsäulenpreis im Vorjahr 0,698 Euro. Jetzt sind es 0,754 Euro, um 5,6 Cent oder 8 Prozent mehr. Noch höher würden diese Preissprünge ausfallen, wenn die meist höheren Preise an den Autobahntankstellen und die gestrige Preiserhöhung noch berücksichtigt würde. Man muss schon bis in den Juli 2001 zurückblättern, um ähnlich hohe Durchschnittspreise für Eurosuper und Diesel zu finden.

Obwohl die speziellen Kosten für's Autofahren bereits in den letzten Jahren stärker gestiegen sind, als die allgemeine Teuerung, hat die schwarz/blaue Regierung es abgelehnt, das amtliche Kilometergeld und das Pendlerpauschale zu erhöhen und damit eine faire Abgeltung der Teuerung verweigert.

"Die Fakten liegen schon längst auf dem Tisch. Schon im Juni 2000 wäre laut Autokostenindex (Index für den privaten Pkw-Verkehr) eine Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes fällig gewesen", ruft Dr. Hellar in Erinnerung. Der ARBÖ wiederholt seine Forderung, das amtliche Kilometergeld um 4 Cent auf 40 Cent sowie das Pendlerpauschale zu erhöhen. "Das wäre sachlich gerechtfertigt und das mindeste, was eine neue Regierung dringend nachholen muss", so der ARBÖ-Generalsekretär.

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