• 21.02.2003, 10:39:57
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ARBÖ: Höchste Treibstoffpreise seit eineinhalb Jahren

Eurosuper stieg durchschnittlich um 11,5 Prozent, Diesel um 8 Prozent

Wien (OTS) - Die heimischen Autofahrer sind mit den höchsten
Spritpreisen seit eineinhalb Jahren konfrontiert, zeigt eine aktuelle
Preiserhebung des ARBÖ. Allein seit einem Jahr ist der Preis für
Eurosuper um durchschnittlich 11,5 Prozent gestiegen und der Preis
für Diesel um durchschnittlich 8 Prozent. "Höchste Zeit, dass eine
neue Regierung die längst überfällige Erhöhung des Kilometergeldes
und der Pendlerpauschalen durchführt, um die Mehrbelastungen für die
vielen Pendler und Berufstätigen auszugleichen", fordert
ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar.

Der ARBÖ analysiert die durchschnittliche Preisentwicklung bei den
häufigsten Treibstoffarten, Eurosuper und Diesel: Vor einen Jahr
kostete Eurosuper an den Zapfsäulen im Schnitt 0,814 Euro. Im Februar
2003 kostet er 0,908, also um 9,4 Cent oder 11,5 Prozent mehr. Bei
Diesel betrug der durchschnittliche Zapfsäulenpreis im Vorjahr 0,698
Euro. Jetzt sind es 0,754 Euro, um 5,6 Cent oder 8 Prozent mehr. Noch
höher würden diese Preissprünge ausfallen, wenn die meist höheren
Preise an den Autobahntankstellen und die gestrige Preiserhöhung noch
berücksichtigt würde. Man muss schon bis in den Juli 2001
zurückblättern, um ähnlich hohe Durchschnittspreise für Eurosuper und
Diesel zu finden.

Obwohl die speziellen Kosten für's Autofahren bereits in den
letzten Jahren stärker gestiegen sind, als die allgemeine Teuerung,
hat die schwarz/blaue Regierung es abgelehnt, das amtliche
Kilometergeld und das Pendlerpauschale zu erhöhen und damit eine
faire Abgeltung der Teuerung verweigert.

"Die Fakten liegen schon längst auf dem Tisch. Schon im Juni 2000
wäre laut Autokostenindex (Index für den privaten Pkw-Verkehr) eine
Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes fällig gewesen", ruft Dr.
Hellar in Erinnerung. Der ARBÖ wiederholt seine Forderung, das
amtliche Kilometergeld um 4 Cent auf 40 Cent sowie das
Pendlerpauschale zu erhöhen. "Das wäre sachlich gerechtfertigt und
das mindeste, was eine neue Regierung dringend nachholen muss", so
der ARBÖ-Generalsekretär.

(Fortsetzung möglich)

Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: ++43-1-891 21 / 280
mailto:[email protected]
Internet: http://www.arboe.at

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