• 18.02.2003, 11:38:13
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Gartensiedlung Ottakring mit 310 Wohnungen

Wien (OTS) - Planungsstadtrat Rudolf Schicker, Wohnbaustadtrat
Werner Faymann und die Bezirksvorsteher Erni Graßberger aus Ottakring
und Ilse Pfeffer aus Hernals präsentierten am Dienstag den
"Werkstattbericht Gebietsmanagement Arnethgasse" und die
"Gartensiedlung Ottakring".

"Der Wohnungsneubau ist ein wesentlicher Impuls für die
Aufwertung von Bezirksteilen. Gerade in diesem dichtverbauten
Gründerzeitviertel an der Grenze der Bezirke Ottakring und Hernals
haben wir in den letzten Jahren gezielt versucht, Schritt für Schritt
mit kleineren und großen Wohnbauprojekten neue Impulse zu setzen. Vor
allem mit der 319 Wohnungen umfassenden "Zahnradfabrik", die 1997
fertiggestellt wurde, mit den 170 Wohnungen umfassenden "Wohnraum
Rosensteingasse", der noch heuer fertiggestellt wird und jetzt mit
dem Spatenstich für die "Gartensiedlung Ottakring" mit ihren 310
Wohnungen", so Wohnbaustadtrat Faymann.****

"Es ist der Wiener Weg der Stadterneuerung, in abgewohnten, aber
an sich schönen Wohn-Gebieten durch Neubau und Sanierungen Impulse zu
setzen, dadurch eine Aufwertung des Grätzels zu bewirken und damit
die Lebens-Qualität für die BewohnerInnen zu verbessern. Die
"Gartensiedlung Ottakring" mit ihrer hervorragenden Infrastruktur und
Lage ist ein ausgezeichnetes Beispiel für diese Schwerpunktsetzung.
Das große Interesse der Wienerinnen und Wiener an der "Gartensiedlung
Ottakring" beweist die Richtigkeit dieser Wohnbaupolitik in Wien",
erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann.

Dieses Wohnbauprojekt ist auch ein wesentlicher Impuls für das
Programm "Gebietsmanagement Arnethgasse", zu dem die MA 18 -
Stadtentwicklung und Stadtplanung nun auch einen eigenen
Werkstattbericht veröffentlicht hat. Planungsstadtrat Rudolf Schicker
hob in diesem Zusammenhang den Stellenwert eines
"grenzüberschreitenden Planens" hervor. "Nicht nur in großen,
europäischen Dimensionen, auch in kleinen Grätzln und Bezirksteilen
wird der Blick über den Tellerrand immer mehr zum Standard und die
lokale Zusammenarbeit zur Selbstverständlichkeit. Das
Gebietsmanagement ist ein Baustein einer Stadtentwicklungspolitik, in
der gemeinsam mit den Menschen strukturelle Verbesserungen für
einzelne Stadtteile erzielt werden sollen. Dabei stehen nicht nur
bauliche und wirtschaftliche, sondern auch soziale und kommunikative
Elemente im Vordergrund ", so Schicker.

Gartensiedlung Ottakring

Auf einem Grundstück in der Arnethgasse, das bis vor kurzem von
der Ottakringer Brauerei genutzt wurde, entstehen auf einer
Gesamtfläche von 25.000 Quadratmetern 310 geförderte Miet- und
Eigentumswohnungen. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei 33,4
Millionen Euro, die Stadt Wien fördert das Projekt mit 12,1 Millionen
Euro Wohnbauförderung. Die "Gartensiedlung Ottakring" zeichnet sich
durch eine verhältnismäßig lockere Bebauung mit viel Grünraum aus.
Der bereits bestehende Baumbestand (Platanen) bleibt erhalten und
wird die geplanten Grünzonen bereichern.

Die Wohnhausanlage ist südseitig orientiert. Die außen liegenden
Stiegen- und Lifthäuser sind natürlich belichtet und belüftet. Die
Wohnungen werden teilweise durch Laubengänge erschlossen. In den
obersten Geschossen entstehen 60 Maisonetten, die mit Dachterrassen
ausgestattet sind. Die restlichen Wohnungen verfügen über Balkone
oder Mietergärten.

Die Wohnungen werden sehr energiesparend
(Niedrigenergiestandard) errichtet. Sie verfügen über
einbruchshemmende Wohnungstüren mit Sicherheitsbeschlag, über
Internetanschluss und eine flexible Grundrissgestaltung, die eine
Anpassung an die jeweilige Wohnbedürfnisse gestattet.

Sogenannte "Generationenwohnungen" bieten alten- und
behindertengerechtes Wohnen in der unmittelbaren Nähe von
Familienangehörigen. Diese Wohneinheiten verfügen über zwei Etagen
mit jeweils eigenem Wohnungseingang.

Besonders für größere Familien wird eine große Anzahl an 4-5
Zimmerwohnungen zur Verfügung stehen. Über die Stiegenhäuser besteht
direkter Zugang zu den Innenhöfen, den Garagengeschossen, den
Müllräumen und Kellerabteilen, den Fahrrad- und
Kinderwagenabstellräumen sowie zur gemeinschaftlichen Dachterrasse.

Die Infrastruktur ist ausgezeichnet. Das Projekt liegt im Herzen
von Ottakring und bietet in der unmittelbaren Umgebung zahlreiche
Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten, Ärzte, Apotheken usw.
Die Straßenbahnlinien J, 9, und 44 bieten eine sehr gute öffentliche
Anbindung.

An Freizeit- und Erholungsangeboten stehen der Kongresspark und
das Kongressbad, das Ottakringer Bad sowie der nahe gelegene
Wienerwald zur Verfügung.

Die Gartensiedlung Ottakring wird vom Bauträger "Aphrodite" und
von der "Brauerei Ottakring AG" errichtet. Die Mieter werden
voraussichtlich Ende 2004 in ihre 247 geförderten Mietwohnungen bzw.
62 geförderte Eigentumswohnungen einziehen.

Die Wohnungen verfügen über 1, 2, 3 bzw. 4-Zimmer und sind 30 -
130 Quadratmeter groß. Die Kosten für die Wohnungen betragen ab 385
Euro Eigenmittel pro Quadratmeter. Die Kosten für die monatliche
Miete sollen ab 5,50 EUR pro Quadratmeter betragen.
Eigentumswohnungen soll es ab 1.200 EUR pro Quadratmeter geben
(Garagenplatz inklusive). (Schluss) gmp

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Gerd Millmann-Pichler
Tel.: 4000/81 869
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

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