• 16.02.2003, 13:30:00
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LH Pröll auf "Auslandseinsatz"

"Eine der zukunftsträchtigsten Regionen Europas verwirklichen"

St.Pölten (NLK) - "Die große Zukunftsperspektive lautet: Wir
können mit unseren Nachbarn eine der zukunftsträchtigsten Regionen
Europas verwirklichen!" Das betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
am Sonntag in der Radiosendung "Forum Niederösterreich", in der er
auf die aktive Landes-Außenpolitik und die ausgezeichneten Kontakte
sowohl zu den EU-Mitgliedern wie auch zu den Beitrittsländern
einging. Bekanntlich hat der niederösterreichische Landeshauptmann in
der Vorwoche die Slowakei besucht und wird in den nächsten Tagen
Gespräche in Luxemburg führen. Solche persönlichen Begegnungen seien
auch im Zeitalter der Telekommunikation nicht zu ersetzen, sie
schaffen das Vertrauensverhältnis, das notwendig ist, um gemeinsame
Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, so Pröll: "Das zeigen
gerade die Beispiele Slowakei und Luxemburg. Die Regierungschefs
Mikulas Dzurinda und Jean Claude Juncker sind nicht nur wichtige
Partner, sie sind auch gute Freunde geworden."

In der slowakischen Hauptstadt Bratislava hat Landeshauptmann
Pröll vor allem Fragen der Verkehrsinfrastruktur besprochen. Er
bezeichnete die Anbindung an das slowakische Autobahnnetz über die
Spange Kittsee und die Errichtung neuer Marchübergänge als
vordringliche Projekte, denn "leistungsfähige Straßen- und
Schienenverbindungen sind eine wesentliche Voraussetzung für eine
erfolgreiche gemeinsame europäische Zukunft". Die Chancen und
Möglichkeiten Niederösterreichs im Hinblick auf die EU-Erweiterung
bestätigt auch eine neue Studie des Instituts für Höhere Studien.
Deren Verfasser, Univ.Prof. Dr. Bernhard Felderer, betonte in der
Sendung, das Land Niederösterreich habe in den letzten Jahren eine
überdurchschnittlich gute Entwicklung genommen. Er hob besonders den
hohen Anteil der Exporte in die mittel- und osteuropäischen Länder
hervor, der deutlich über dem gesamtösterreichischen Anteil von
weniger als 15 Prozent liegt. Da diese Staaten ein höheres
Wirtschaftswachstum als etwa Deutschland aufweisen, habe
Niederösterreich davon profitiert und werde auch in Zukunft
profitieren.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12180

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK

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