ARBÖ drängt auf Klarheit im Straßenbau

ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter vermisst die Stimme von Industrie und Wirtschaft

"Die Verhandler sollen auf den Tisch legen, wie es mit dem Ausbau des hochrangigen Schnellstraßen- und Autobahnnetzes weitergehen soll", fordert ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter anlässlich der laufenden Verhandlungen über eine mögliche schwarz-grüne Koalitionsregierung. Eine Klärung ist umso notwendiger, weil Politiker beider Parteien in Vergangenheit widersprechende Aussagen getätigt haben und damit Verunsicherung schufen.

Während etwa Dr. Eva Lichtenberger von den Grünen für einen Autobahnbau-Stopp eingetreten ist und "eigentlich" keine Notwendigkeit für neue Straßen sehen wollte (im Gespräch mit Martin Fritzl von "Die Presse", vom 4. Oktober 3002, Economist), haben VP-Politiker wie der Verkehrssprecher Mag. Helmut Kukacka versucht, die Volkspartei als Autofahrerpartei in der Öffentlichkeit zu positionieren. Wörtliches Zitat aus einer Presseaussendung der ÖVP vom 30. Oktober 2002 (OTS 0205 5 II 0542 VPK0010). "Die ÖVP ist erkennbar jene Partei, die klar auf der Seite der Autofahrer steht, weitere Belastungen für den Autofahrer ablehnt und auch eindeutig für den weiteren Ausbau der Straßeninfrastruktur eintritt."

Der ARBÖ tritt für einen zügigen Ausbau des hochrangigen Autobahn-und Schnellstraßennetzes in Österreich ein. Denn alle Verkehrsprognosen zeigen im Zuge der EU-Erweiterung die Zunahme im Personen- und Güterverkehr auf. Dafür kein sicheres Straßennetz zur Verfügung zu stellen (Autobahnen und Schnellstraßen) bedeute, den Stau in und um Wien auf ewige Zeiten zu verlängern und fahrlässig hohe Umwelt- und Staukosten in Kauf zu nehmen. Im Zusammenhang mit den Regierungsverhandlungen vermisst der ARBÖ die Stimme der Vereinigung Österreichischer Industrieller (VÖI), die bisher immer Investitionen in eine funktionsfähige Verkehrsinfrastruktur massiv eingemahnt und erhebliche Nachteile für den Standort Österreich befürchtet hatte, falls die nötigen Verkehrswege in den Osten nicht rechtzeitig gebaut würden.

Der ARBÖ drängt insbesondere auch auf den raschen Bau einer durchgängigen Wiener Nordumfahrung, die die künftig S1 an die A 22 anbindet, sowie die rasche Verwirklichung der B302 als Fortsetzung der Südosttangente, die Fortsetzung der 2006 fertig gestellten S1 über eine sechsts Donauquerung in den Norden Wiens, die A 5 "Nordautobahn" als Verbindung zwischen dem Norden Wiens und unserem Nachbarn Tschechien.

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