SJ Wien: Kein Blut für Öl

Die Sozialistische Jugend Wien protestiert gegen den Irak Krieg

Wien (OTS) - Die Sozialistische Jugend Wien (SJ Wien) stellt sich vehement gegen den bevorstehenden Irak-Krieg. "Krieg ist kein Mittel der politischen Konfliktlösung. Kriege produzieren nur Opfer und Leid unter der Zivilbevölkerung," so Ludwig Dvorak, Vorsitzender der SJ Wien.

Aus diesem Grund, veranstaltete die SJ Wien heute, am 14.2.2003 eine Medienaktion unter dem Motto "Kein Blut für Öl". Das Duo Bush-Blair schießt in alter Cowboymanier der Öllobby den Weg frei. Musikalisch untermalt wurde die Aktion von Kriegslärm und kriegstreiberischen Bush-Zitaten.

Das Schweigen der österreichischen Bundesregierung zum bevorstehenden Krieg findet Dvorak schlichtweg skandalös: "Wer schweigt stimmt zu. Wir fordern, dass Österreich sich weder direkt noch indirekt an diesem Krieg beteiligt und die Regierung sich klar gegen den Krieg ausspricht".

Für Dvorak ist das Argument, diesen Krieg für die Menschen im Irak zu führen, nur ein fadenscheiniger Vorwand, um westliche Wirtschaftsinteressen zu sichern. "Schon im letzten Irak-Krieg, der durch regelmäßige Luftangriffe abseits der Öffentlichkeit weitergeführt wurde, starben auf irakischer Seite 200 000 Menschen. Die Hälfte davon waren Opfer aus der Zivilbevölkerung. Nun wollen Bush und Blair neuerlich "im Namen der Menschenrechte Bomben über Bagdad abwerfen. Kriege kosten Menschenleben, auch wenn sie medial noch so 'sauber' vermittelt werden", so Dvorak.

Dvorak sieht die Medienaktion als Auftakt zum bevorstehenden internationalen Aktionstag gegen den Krieg. Die Sozialistische Jugend wird sich an der Demonstration am Samstag, den 15, Februar 2003, in Wien neben vielen anderen Organisationen beteiligen. "Wir werden zeigen, dass es einen breiten Widerstand gegen die derzeitige militaristische Politik der Industriestaaten gibt, die sich jeder Kontrolle entzieht, und keine Zukunft für die Menschheit bietet. Der größte Feind der AmerikanerInnen, sitzt nicht im Irak, sondern in ihrer eigenen Regierung", schließt Dvorak.

Fotos der Aktion sind bei der SJ Wien erhältlich.

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