- 14.02.2003, 12:17:48
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SJ Wien: Kein Blut für Öl
Die Sozialistische Jugend Wien protestiert gegen den Irak Krieg
Wien (OTS) - Die Sozialistische Jugend Wien (SJ Wien) stellt sich
vehement gegen den bevorstehenden Irak-Krieg. "Krieg ist kein Mittel
der politischen Konfliktlösung. Kriege produzieren nur Opfer und Leid
unter der Zivilbevölkerung," so Ludwig Dvorak, Vorsitzender der SJ
Wien.
Aus diesem Grund, veranstaltete die SJ Wien heute, am 14.2.2003
eine Medienaktion unter dem Motto "Kein Blut für Öl". Das Duo
Bush-Blair schießt in alter Cowboymanier der Öllobby den Weg frei.
Musikalisch untermalt wurde die Aktion von Kriegslärm und
kriegstreiberischen Bush-Zitaten.
Das Schweigen der österreichischen Bundesregierung zum
bevorstehenden Krieg findet Dvorak schlichtweg skandalös: "Wer
schweigt stimmt zu. Wir fordern, dass Österreich sich weder direkt
noch indirekt an diesem Krieg beteiligt und die Regierung sich klar
gegen den Krieg ausspricht".
Für Dvorak ist das Argument, diesen Krieg für die Menschen im Irak
zu führen, nur ein fadenscheiniger Vorwand, um westliche
Wirtschaftsinteressen zu sichern. "Schon im letzten Irak-Krieg, der
durch regelmäßige Luftangriffe abseits der Öffentlichkeit
weitergeführt wurde, starben auf irakischer Seite 200 000 Menschen.
Die Hälfte davon waren Opfer aus der Zivilbevölkerung. Nun wollen
Bush und Blair neuerlich "im Namen der Menschenrechte Bomben über
Bagdad abwerfen. Kriege kosten Menschenleben, auch wenn sie medial
noch so 'sauber' vermittelt werden", so Dvorak.
Dvorak sieht die Medienaktion als Auftakt zum bevorstehenden
internationalen Aktionstag gegen den Krieg. Die Sozialistische Jugend
wird sich an der Demonstration am Samstag, den 15, Februar 2003, in
Wien neben vielen anderen Organisationen beteiligen. "Wir werden
zeigen, dass es einen breiten Widerstand gegen die derzeitige
militaristische Politik der Industriestaaten gibt, die sich jeder
Kontrolle entzieht, und keine Zukunft für die Menschheit bietet. Der
größte Feind der AmerikanerInnen, sitzt nicht im Irak, sondern in
ihrer eigenen Regierung", schließt Dvorak.
Fotos der Aktion sind bei der SJ Wien erhältlich.
Rückfragehinweis:
Sozialistische Jugend Wien
Sandra Breiteneder
Tel.: 0699/11748687
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