Baier (KPÖ): "Krieg ist Terror"

"Millionen Menschen werden morgen weltweit gegen einen Krieg im Irak protestieren"

Wien (OTS) - "Krieg ist Terror, denn Krieg bedeutet immer Hunger
und Tod für die Zivilbevölkerung, für hunderttausende, ja Millionen Menschen. Daher kann und darf Krieg kein Mittel der Politik sein. Die humanitäre Katastrophe, die ein Krieg der US-Administration und ihrer Verbündeten im Irak zur Folge hätte, kann kein US-General in seinem Sandkastenspiel vorherberechnen, niemand kann die weltweiten Auswirkungen und Folgen eines Krieges im Irak realistisch abschätzen", so KPÖ-Vorsitzender Walter Baier, der auch in Wien mit einer großen Zahl von TeilnehmerInnen an der morgigen Großdemonstration für den Frieden rechnet.

Aktive Friedenspolitik, so Baier, "muss auch die strukturellen und sozialen Ausbeutungsmechanismen zwischen dem reichem Norden und dem Rest der Welt benennen, kritisieren und Änderungen einfordern. Wer nicht für eine grundlegend andere Welt eintritt, der will auch nicht, dass Fanatismus, Terror und Krieg vom Antlitz unseres Planeten für immer verschwinden."

Baier: "Wenn morgen weltweit Millionen von Menschen rund um den Globus gegen den drohenden Krieg protestieren, so wird ein alter Traum der ArbeiterInnenbewegung wahr. Zugleich wird dieses machtvolle Zeichen für den Frieden eindrucksvoll zeigen, dass der Brückenschlag zwischen den globalisierungskritischen Bewegungen und der ArbeiterInnenbewegung, die immer für internationale Solidarität und gegen Krieg eingetreten ist, im 21. Jahrhundert eine neue Qualität erreichen kann."

Treffpunkt für die morige Demonstration ist der Westbahnhof in Wien - Auftaktkundgebung ab 14 Uhr. Der Demonstrationszug wird über die Mariahilferstrasse gehen und am Stephansplatz mit einer Abschlußkundgebung enden.

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