ARBÖ: "Hatschi!" - Mit "Schnupfennase" und "Kratzehals" kein Fahrzeug lenken

Wien (OTS) - Laut Wiener Gebietskrankenkasse liegen seit letzter Woche rund 13.000 Personen in Wien mit einem grippalen Effekt im Bett. Wer Fieber, Schnupfen, Husten oder starke Halsschmerzen hat, sollte kein Fahrzeug lenken. Vor allem, wenn man bereits Medikamente eingekommen hat, warnt der ARBÖ.

Wer an einen grippalen Infekt erkrankt, sollte sich auf jeden Fall einige Tage im Bett auskurieren. ARBÖ-Verkehrsmediziner Prof. Prim. Dr. Josef Nagler: "Abgesehen davon, dass es sich um eine Viruserkrankung mit all ihren Gefahren und der Neigung zu Komplikationen von Seiten der Atemwege und des Kreislaufes handelt, beeinträchtigt ein grippaler Effekt das Wohlbefinden und die körperliche Leistungsfähigkeit." Dazu kommt, dass ca. ein Viertel aller Arzneimittel Stoffe enthalten, die die Fahrtauglichkeit einschränken können und somit die Verkehrssicherheit des Fahrers herabsetzen. Das bedeutet allerdings nicht, dass Autofahrer gar keine Medikamente einnehmen dürfen. Im Gegenteil - in vielen Fällen verhindern Medikamente krankheitsbedingte Ausfallserscheinungen und tragen so zur Verbesserung der Fahrleistung kranker Autofahrer bei.

Der ARBÖ-Verkehrsmediziner empfiehlt allerdings dringend, den Arzt aufzusuchen oder auf jeden Fall den Beipackzettel in der Medikamentenschachtel zu lesen, um festzustellen, ob die Präparate reaktionshemmende Wirkungen haben. Auch mit alkoholischen Getränken -beispielsweise dem bei Erkältungen so beliebten Glühwein - muss man bei Fieber sehr vorsichtig sein, da sie eher den Kreislauf belasten, als dass sie nützlich sind.

"In der Regel sollten akut erkrankte Personen jedoch besser kein Fahrzeug lenken. Schon das Niesen allein kann während des Fahrens sehr gefährlich werden, da man dabei reflexartig die Augen schließt und dadurch eine kurze Strecke mit geschlossenen Augen fährt", warnt Prof. Nagler. Es ist eine akute Erkrankung - sie gehört ordentlich, sprich im Bett, auskuriert.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: ++43-1-891 21 / 244
presse@arboe.at
Internet: http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0001