• 14.02.2003, 11:26:51
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ARBÖ: "Hatschi!" - Mit "Schnupfennase" und "Kratzehals" kein Fahrzeug lenken

Wien (OTS) - Laut Wiener Gebietskrankenkasse liegen seit letzter
Woche rund 13.000 Personen in Wien mit einem grippalen Effekt im
Bett. Wer Fieber, Schnupfen, Husten oder starke Halsschmerzen hat,
sollte kein Fahrzeug lenken. Vor allem, wenn man bereits Medikamente
eingekommen hat, warnt der ARBÖ.

Wer an einen grippalen Infekt erkrankt, sollte sich auf jeden Fall
einige Tage im Bett auskurieren. ARBÖ-Verkehrsmediziner Prof. Prim.
Dr. Josef Nagler: "Abgesehen davon, dass es sich um eine
Viruserkrankung mit all ihren Gefahren und der Neigung zu
Komplikationen von Seiten der Atemwege und des Kreislaufes handelt,
beeinträchtigt ein grippaler Effekt das Wohlbefinden und die
körperliche Leistungsfähigkeit." Dazu kommt, dass ca. ein Viertel
aller Arzneimittel Stoffe enthalten, die die Fahrtauglichkeit
einschränken können und somit die Verkehrssicherheit des Fahrers
herabsetzen. Das bedeutet allerdings nicht, dass Autofahrer gar keine
Medikamente einnehmen dürfen. Im Gegenteil - in vielen Fällen
verhindern Medikamente krankheitsbedingte Ausfallserscheinungen und
tragen so zur Verbesserung der Fahrleistung kranker Autofahrer bei.

Der ARBÖ-Verkehrsmediziner empfiehlt allerdings dringend, den Arzt
aufzusuchen oder auf jeden Fall den Beipackzettel in der
Medikamentenschachtel zu lesen, um festzustellen, ob die Präparate
reaktionshemmende Wirkungen haben. Auch mit alkoholischen Getränken -
beispielsweise dem bei Erkältungen so beliebten Glühwein - muss man
bei Fieber sehr vorsichtig sein, da sie eher den Kreislauf belasten,
als dass sie nützlich sind.

"In der Regel sollten akut erkrankte Personen jedoch besser kein
Fahrzeug lenken. Schon das Niesen allein kann während des Fahrens
sehr gefährlich werden, da man dabei reflexartig die Augen schließt
und dadurch eine kurze Strecke mit geschlossenen Augen fährt", warnt
Prof. Nagler. Es ist eine akute Erkrankung - sie gehört ordentlich,
sprich im Bett, auskuriert.

Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: ++43-1-891 21 / 244
mailto:[email protected]
Internet: http://www.arboe.at

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