Ambrozy torpediert gemeinsame Anstrengungen für den Bezirk Spittal

Gesundheitsreferent gab Weisung, Klinik am Millstätter See nicht zu unterstützen

Klagenfurt (OTS) - Es sei ungeheuerlich, dass SPÖ-LHStv. Peter Ambrozy die gemeinsamen Anstrengungen für arbeitsplatzsichernde Maßnahmen für den Bezirk Spittal massiv torpediere. Durch seine zwiespältige Haltung fügt Ambrozy dem Land Kärnten wieder einen massiven Schaden zu, sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz.
Er verweist darauf, dass Ambrozy als Gesundheitsreferent seinen Beamten eine Weisung erteilt hat, auf Bundesebene das Projekt einer psychosomatischen Klinik am Millstätter See nicht offensiv zu unterstützen.

Diese Haltung steht im krassen Widerspruch zu den Lippenbekenntnissen des SPÖ-Obmannes beim Gipfel-Gespräch anlässlich der Kündigung von 300 Mitarbeitern der Schuhfabrik Gabor in Spittal. Gesundheitsminister Haupt und die FPÖ haben das Projekt der psychosomatischen Klinik, bei der dringend Personal benötigt wird, als Hilfestellung angeboten. Die Umschulung der Mitarbeiter konnte über das AMS gesichert werden. Nun zerstört Ambrozy aus reiner politischer Willkür ein sinnvolles Projekt, das für den Bezirk Spittal nicht nur gesundheitspolitisch, sondern auch arbeitsmarktpolitisch von größtem Nutzen sein könnte. Strutz fordert Ambrozy auf, seine für Kärnten schädliche Politik und seine destruktive Haltung umgehend zu beenden und verlangt vom Gesundheitsreferenten eine Erklärung, dass das Land Kärnten voll hinter der Einrichtung dieses sinnvollen Projektes am Millstätter See steht.

Es ist unglaublich, dass durch die zuständigen Vertreter der Abteilung 14 - Gesundheit - gegenüber dem Gesundheitsministerium der Eindruck erweckt wurde, als gäbe es für die Klinik keine Priorität. Der Schaden, den Ambrozy durch seine Haltung angerichtet hat, müsse umgehend durch einen Beschluss der Landesregierung in der morgigen Sitzung korrigiert werden, forderte Strutz.

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