Versicherungslücken beim "Sternreißen"

Wien (OTS) - Generali warnt: Gesetzliche Unfallvorsorge reicht bei Pistenunfällen kaum aus. Kinder sind nur teilweise versichert - auch bei Schulschikursen. Eine private Haftpflichtversicherung schützt vor hohen Schadenersatzforderungen.

Die weiße Pracht hält in weiten Teilen Österreichs erneut Einzug. Das wird die Herzen der Burgenländer, Kärntner, Tiroler, Salzburger und Vorarlberger höher schlagen lassen. Beginnen doch in diesen Bundesländern kommendes Wochenende die Semesterferien. Doch immer wenn sich besonders viele Skifahrer und Snowboarder auf den Schipisten und in den Schihütten tummeln, steigt leider auch die Gefahr von Pistenunfällen. Experten der Generali Gruppe warnen in diesem Zusammenhang vor unzureichendem Versicherungsschutz. Eine Kombination aus privater Unfall- und Haftpflichtversicherung bietet umfassende Deckung bei Freizeitunfällen, sowohl für eigene Verletzungen und damit verbundenen Zahlungen als auch bei Schadenersatzforderungen des Unfallgegners.

"Die Sozialversicherung deckt nur im geringen Ausmaß Kosten von Freizeitunfällen", warnt Unfallversicherungsexperte Ernst Jezek von der Generali Gruppe. Vor allem die Kosten für die Bergung im alpinen Gelände mit der Flugrettung werden von der Sozialversicherung nicht ersetzt. Lediglich die Transportkosten vom Tal ins Krankenhaus sind gedeckt. Speziell für Unfälle in der Freizeit bietet die Generali Gruppe (http://gesundheit.generali.at) bedarfsgerechten Versicherungsschutz. Damit sind zusätzlich auch Lücken wie Unfallrente, dauernde Invalidität oder Unfallkosten (Rehabilitations-Management, Nottransport aus dem Ausland, psychologische Betreuung etc.) abgesichert.

Kinder teils nicht versichert

Kinder und Jugendliche sind bei Freizeitunfällen höchst unterschiedlich abgesichert: Mit überhaupt keiner Leistung aus der Sozialversicherung müssen Kinder vor dem Schuleintritt bei einem Unfall rechnen. Mit dem Schuleintritt gibt es nur einen eingeschränkten Sozialversicherungsschutz während des Schulbetriebes und auf dem Schulweg. Darunter fallen auch Schikurse. Eine private Unfallversicherung ist dennoch sinnvoll, da sich die Sozialversicherung in der Regel nur auf Sachleistungen wie Unfallheilbehandlung in Unfallkrankenhäusern beschränkt. Auch werden keine Bergungskosten mit der Flugrettung ersetzt und eine Versehrtenrente wird erst ab einer Minderung der Erwerbstätigkeit um mindestens 50 Prozent gezahlt. Bei Unfällen in der Freizeit sind Schulkinder nicht versichert. Dasselbe gilt auch für Studenten.

Private Haftpflichtversicherung schützt vor hohen finanziellen Ansprüchen Wer einen Unfall auf der Skipiste verursacht, haftet für den angerichteten Schaden mit seinem gesamten Vermögen. Eltern haften dabei wie sonst auch für ihre Kinder. Und das kann mitunter teuer werden, weiß Gregor Haslauer von der Generali-Schadenabteilung zu berichten: "Schadenersatzforderungen können schnell hohe Summen erreichen, kommt zur ambulanten oder stationären ärztlichen Behandlung auch Schmerzensgeld oder Verdienstausfall hinzu." Ohne einer Privathaftpflichtversicherung müsste der Verursacher des Unfalls diesen Betrag aus eigener Tasche bezahlen. Eine solche Haftpflichtversicherung ist in der Regel bei der Haushaltversicherung inkludiert. Entgegen anderslautenden Zeitungsmeldungen weist die Generali Gruppe darauf hin, dass auch für Kinder bei Schulschikursen diese Deckung gilt.

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