• 06.02.2003, 10:54:20
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  • OTS0076 OTW0076

Gleichbehandlung in Niederösterreich

LHStv. Prokop zieht positive Zwischenbilanz

St.Pölten (NLK) - Eine erfreuliche Zwischenbilanz der
"Gleichbehandlung in Niederösterreich" zieht
Lan-deshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. "Seit Juli 1997 traten
in Niederösterreich auf Basis des NÖ Gleichbehandlungsgesetzes
insgesamt bereits zehn Frauenförderungsprogramme erfolgreich in
Kraft. Diese umfassten neben dem Land Niederösterreich auch
zahlreiche Städte und Gemeinden wie St. Pölten, Krems, Wiener
Neustadt, Waidhofen an der Ybbs, Klosterneuburg, Gmünd, Stockerau,
Amstetten und Perchtoldsdorf. Derartige Förderprogramme haben
Bedienstetenanalysen, Ziele hinsichtlich der Frauenanteile und einen
Katalog mit frauen- und familienfreundlichen Maßnahmen zum
Gegenstand", so Prokop.

"Gerade das Land Niederösterreich unternimmt größte Anstrengungen,
seine für das Jahr 2006 gesteckten Ziele zu erreichen und konnte
gerade auf der Top-Ebene der NÖ Landesverwaltung bereits beachtliche
Zwischenerfolge erzielen. Seit das neue Frauenförderungsprogramm im
Juni 2000 in Kraft getreten ist, hat sich die Zahl der weiblichen
Bezirkshauptleute auf zwei verdoppelt und die Anzahl der
Abteilungsleiterinnen von zwei auf fünf erhöht. Erstmals wurde auch
eine Frau zur Abteilungsleiter-Stellvertreterin in der strategisch
wichtigen Personalabteilung bestellt. Dieser erfreuliche Trend setzt
sich auf allen anderen Ebenen fort", skizziert Prokop die
wesentlichsten Fortschritte.

Besonders stolz zeigt sich Prokop angesichts der Tatsache, dass
nach dem Frauenförderungsprogramm 2000 mit dem Projekt "Mentoring im
NÖ Landesdienst" ein weiterer struktureller Meilenstein in der
Frauenförderung gesetzt werden konnte. "Erstmals wird Mentoring als
spezielle frauenfördernde Maßnahme in der NÖ Landesverwaltung in Form
eines Pilotprojektes erprobt." Bereits am 12. Februar startet dieses
Vorhaben mit einer detaillierten Informationsveranstaltung für alle
Bezirkshauptleute und die AbteilungsleiterInnen des Amtes der NÖ
Landesregierung. Im Rahmen von Mentorschaften unterstützen und
beraten erfahrene Mentoren bzw. Mentorinnen junge, vorwiegend
weibliche Mentees in ihrer persönlichen und auch beruflichen
Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen dabei die Weitergabe beruflicher
Erfahrungen und die Stärkung des Verständnisses für weibliche Lebens-
und Berufsverläufe mit dem Ziel, den Frauenanteil in
Leitungsfunktionen zu steigern."

"Mit den Frauenförderungsprogrammen und dem Mentoring im NÖ
Landesdienst bleibt das Thema ‚Gleichbehandlung' keine hohle Phrase,
sondern wird in Niederösterreich tatsächlich und nachhaltig gelebt",
so Prokop abschließend.

Nähere Informationen: Dr. Christine Rosenbach, NÖ
Gleichbehandlungsbeauftragte, Telefon 02742/9005-16212, Mag. Werner
Schwarz (Büro LHStv. Prokop), Telefon 02742/9005-12199, e-mail
w.schwarz@noel.gv.at.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Tel.: 02742/9005-12199

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK

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