Kalte Füsse - Schwache Blase?

Vermehrt Blasenprobleme in der kalten Jahreszeit

Wien (OTS) - Im Winter und zu Frühjahrsbeginn ist ein gehäuftes Auftreten von Blasenproblemen zu beobachten. Eine Ursache können kalte Füße sein. Kalte Füße sollten deshalb nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Viele haben es bereits bei sich selbst festgestellt: Kalte Füße oder langes Sitzen auf kaltem Untergrund können sich auf die Blase auswirken. Über vegetative Nervenimpulse kann Kälte die Blase beeinflussen und zu unfreiwilligem Harnverlust führen bzw. ein bestehendes Blasenleiden verstärken.

Kalte Füße schwächen die allgemeine Immunkraft des Körpers. Damit erhöht sich nicht nur die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten. Kalte Füße können auch zu einer Störung der Blasenfunktion führen. Ältere und Menschen mit einer schwachen Blase sollten deshalb auf warme Füße achten.

Tipps, um die Füße warm zu halten und gegen chronisch kalte Füße vorzubeugen:

Achten Sie an kalten Tagen auf warme Socken und Schuhe.
Fördern Sie die Durchblutung:

  • Massieren Sie mehrmals täglich Ihre Füße mit beiden Händen.
  • Nehmen Sie ein warmes Fußbad oder eines mit ansteigender Temperatur.
  • Führen Sie zusätzlich regelmäßige Kneipp-Anwendungen durch: Wassertreten, kaltes Fußbad oder Wechselbäder für Füße und Beine.
  • Entspannungsübungen, autogenes Training.
  • Regen Sie Ihren Kreislauf an durch
  • regelmäßige Sauna-Besuche und
  • regelmäßige körperliche Betätigung.

Blasenschwäche und ihre Folgen

Die Blase nicht mehr kontrollieren zu können, bedeutet für die Betroffenen eine massive Einschränkung ihrer Lebensqualität. Um peinliches Aufsehen zu vermeiden versuchen sie, damit alleine zurecht zu kommen. Sie brechen soziale Kontakte ab, ziehen sich aus dem gesellschaftlichen Leben und häufig sogar aus partnerschaftlichen Beziehungen zurück. Die Vereinsamung fördert wiederum depressive Verstimmungen - ein Teufelskreis setzt sich in Gang.

Blasenschwäche ist der zweithäufigste Grund für die Einweisung in ein Pflegeheim. 20-25 % der Arbeitszeit des Pflegepersonals in einem Heim wird allein für Inkontinenz aufgewendet. Die volkswirtschaftlichen Kosten sind enorm.

850.000 Betroffene

In Österreich leiden mindestens 850.000 Menschen an Blasenschwäche. Diese Zahl nimmt mit wachsender Alterung unserer Gesellschaft dramatisch zu. Jede 4. Frau und jeder 10. Mann müssen damit rechnen, im Laufe ihres Lebens von dieser Erkrankung betroffen zu sein. Trotz dieser enormen Verbreitung zählt Blasenschwäche immer noch zu den am stärksten tabuisierten Krankheiten. Dabei kann heute den meisten Betroffenen wirksam geholfen werden, wenn sie rechtzeitig zum Arzt gehen und zu einem offenen Gespräch über ihr "Problem" bereit sind.

Therapie

"Blasenschwäche ist mit 'Blasentraining', modernen Medikamenten, die vom Arzt verordnet werden, und mitunter auch durch Elektrotherapie meist sehr gut in den Griff zu bekommen. Viele erfolgreich behandelte Menschen sind glücklich, geliebten Hobbys wieder nachgehen zu können und keine Angst mehr vor peinlichen Episoden haben zu müssen", so Prim. Univ.-Doz. Dr. Helmut Heidler, Urologische Abteilung des AKH Linz.

Mit neuen, gut verträglichen Medikamenten sind auch bisher häufige Nebenwirkungen wie zum Beispiel Mundtrockenheit nicht mehr zu erwarten. Diese haben bislang vielfach dazu geführt, dass die Therapie abgebrochen wurde. Denn speziell ältere Patienten leiden schon von Natur aus vermehrt an Mundtrockenheit. Bei den neuen medikamentösen Behandlungsformen sind diese unerwünschten Wirkungen kaum mehr zu erwarten.

Anonyme Beratung, kostenlose Information

Beim Servicetelefon des Inkontinenz News Büro kann unter der Hotline-Telefonnummer 01/402 12 83 von Montag bis Freitag von 8.30 bis 17.30 Uhr kostenlos Informationsmaterial angefordert werden. Zusätzlich steht jeden Montag zwischen 17.00 und 18.00 Uhr (unter der selben Telefonnummer) ein medizinischer Experte für eine anonyme und persönliche Beratung von Patienten zur Verfügung.

Darüber hinaus informiert das brandneue Video "Kein Grund, sich zu verstecken!" verständlich über Blasenschwäche, bietet Tipps für den Alltag und motiviert zum Arztbesuch. Das VHS-Video kann per e-Mail an videobestellung@blase.at , auf der Website http://www.blase.at oder telefonisch unter 01/402 12 83 anfordert werden. Es wird gegen einen Unkostenbeitrag von EUR 12,00 umgehend per Post zugestellt. Ausschnitte können vorab auf http://www.blase.at im Bereich Service & Termine angesehen werden.

JOURNALISTEN können ein KOSTENLOSES Belegexemplar des neuen Patienten-Videos "Kein Grund, sich zu verstecken!" einfach per Mail an oliver.stohlmann@pharmacia.com anfordern.

Rückfragen & Kontakt:

Sladjana Rajic-Kostic
Welldone Ges.m.b.H.
Tel.: 01/4021341-32
s.rajic-kostic@welldone.at

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