Grüne Anbiederung an die ÖVP auch in Oberösterreich zu erwarten

SP-Winterauer konstatiert klaren Rechtsruck bei Anschober & Co.=

"Die klare Zustimmung des Bundesvorstands der Grünen zu Koalitionsverhandlungen mit der Schüssel-ÖVP ist ein klarer Rechtsruck. Jetzt ist auch klar, was uns im Herbst bei den oberösterreichischen Landtagswahlen ins Haus steht: die Grünen werden sich bei uns genauso der Pühringer-ÖVP anbiedern wie auf Bundesebene!", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer Reinhard Winterauer fest.

Noch dazu, wo die jetzt als Ministerkandidatin genannte grüne Vizechefin Eva Glawischnig schon vor den letzten Nationalratswahlen im ORF-Report erklärt habe, die Grünen könnten sich eine Zusammenarbeit mit der ÖVP in einzelnen Ländern wie Oberösterreich oder Niederösterreich durchaus vorstellen. "Das zeigt, dass die Grünen nicht die geringsten Hemmungen haben würden, die schwarze Allmacht in diesen Bundesländern noch ausbauen zu helfen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass Glawischnig im selben Fernseh-Interview ergänzt hat, eine schwarz-grüne Regierung auf Bundesebene sei aber undenkbar. Das sagt einiges über die Glaubwürdigkeit grüner Aussagen!", stellt Winterauer fest.

Wolfgang Schüssel allerdings dürfe froh sein, ein neues "Opfer" gefunden zu haben. Es sei ihm in der blau-schwarzen Periode gelungen, die FPÖ ins Desaster zu treiben. Sollte es zu Schwarz-Grün kommen, ist der ÖVP-Chef als "Partner" die beste Garantie dafür, dass auch die Grünen bald ihr "Knittelfeld" erleben werden", stellt Winterauer abschließend fest.

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