• 06.02.2003, 09:35:39
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  • OTS0038 OTW0038

ÖAMTC: Akute Lawinengefahr im Westen

Zahlreiche Straßenverbindungen aus Sicherheitsgründen gesperrt

Wien (ÖAMTC-Presse) - Starke Schneefälle -im Arlberggebiet wurden
innerhalb kurzer Zeit rund 30 Zentimeter Neuschnee gemessen- sorgen
für akute Lawinengefahr in Westösterreich. Zahlreiche
Straßenverbindungen waren Donnerstagfrüh aus Sicherheitsgründen
gesperrt. Betroffen davon sind insbesondere Straßen in Vorarlberg und
im Tiroler Außerfern.

Wie der ÖAMTC meldet, waren Donnerstagfrüh unter anderem die
bekannten Wintersportorte wie etwa Stuben, Zürs, Lech und Warth auf
dem Straßenweg nicht erreichbar.

Nach Angaben des ÖAMTC sind in Vorarlberg unter anderem folgende
Verbindungen aus Sicherheitsgründen gesperrt:
*L 197, Arlberg-Straße, zwischen Langen und St. Christoph

*L 198, Lechtal-Straße, ab Alpe Rauz bis Zürs sowie die Verbindung
Lech-Warth. Die Orte Stuben, Zürs, Lech sind auf Straßenweg nicht
erreichbar.

*L 200, Bregenzerwald-Straße, zwischen Schoppernau und Warth. Die
Orte Schröcken und Warth sind nicht erreichbar.

*L 193, Faschina-Straße, zwischen Au und Damüls, zwischen Blons und
Garsella sowie zwischen Fontanella und Faschina. Damit sind auch die
Ortschaften Sonntag, Faschina und Fontanella auf dem Straßenweg von
der Außenwelt abgeschnitten.

*Darüber hinaus wurden noch zahlreiche Sicherheitssperren für
Nebenstrecken in Vorarlberg verfügt.

In Tirol sind vor allem die Straßen im Außerfern von der
Lawinengefahr betroffen. Gesperrt sind nach Meldungen des ÖAMTC die B
198, Lechtal-Straße, zwischen Steeg und Warth in Vorarlberg sowie
vier Seitentäler des Lechtales (Bach-Stockach, Elmen-Bschlabs-Boden,
Vorderhornbach-Hinterhornbach, Stanzach-Namlos).

Die offenen Berg- und Passstraßen in Westösterreich sind vielfach
nur mit Ketten zu befahren. Auch auf den Hauptverbindungen von
Vorarlberg bis über Salzburg und die Obersteiermark fanden die
Autofahrer winterliche Fahrbedingungen vor. Der ÖAMTC rät allen
Autofahrern, Ausfahrten in die westlichen Regionen nur mit
entsprechender Winterausrüstung vorzunehmen. Ketten gehören unbedingt
in den Kofferraum.

Utl.: Ketten bei Einreise nach Ungarn notwendig

Nicht nur in Österreich macht sich das winterliche Wetter
bemerkbar. Gebietsweise starke Schneefälle bringen den Verkehr
regional in Ungarn zum Erliegen. So brauchen laut ÖAMTC alle
Autofahrer Ketten auf der Autobahnverbindung M 7 von Budapest zum
Plattensee. Stark beeinträchtigt auch sind die Straßen im nördlichen
Ungarn, wie etwa Großraum von Debrecen, Nyiregyhaza, Miskolc und
Pecs. Die Straßen im Grenzgebiet zu Österreich sind schneefrei.

Der ÖAMTC macht die Autofahrer aufmerksam, dass für die Einreise
nach Ungarn über den Grenzübergang Nickelsdorf im Zuge der
Ost-Autobahn (A 4) die Mitnahme von Ketten unbedingt notwendig ist.
"Die ungarischen Zollbeamten kontrollieren dies genau und schicken
alle Autofahrer, die keine Ketten mit sich führen, zurück", berichtet
ein Zollbeamter dem ÖAMTC.

(Fortsetzung möglich)
ÖAMTC-Informationszentrale / Ko
06.02.2003

Rückfragehinweis: ÖAMTC-Informationszentrale
Tel.: (01) 71199-0

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