"Lust auf Kunst" in der Hermesvilla bis 21. April

Wien (OTS) - Bis 21. April, Ostermontag, wurde die ursprünglich
bis 2. März angesetzte Ausstellung "Lust auf Kunst" in der Hermesvilla im Lainzer Tiergarten verlängert. Die der Sammlung Jenö Eisenberger gewidmete Ausstellung vereinigt Werke des Stimmungsimpressionismus, des Jugendstils und der Moderne. Neben der Malerei ist auch das Kunstgewerbe auf höchstem Niveau, von Lötz-Vasen bis zu Beispielen der umfangreichen Judaica-Sammlung Eisenbergers, in der Schau vertreten.

Die Ausstellung ist jeweils Dienstag bis Sonntag und Feiertag von 9 bis 16.30 Uhr, ab 1. April bis 18 Uhr geöffnet, der Eintrittspreis beträgt 3,60 Euro, zahlreiche Ermäßigungen. Führungen werden jeweils am Samstag um 14 Uhr und am Sonntag um 11 und um 14 Uhr angeboten, am 16. und 23. Februar, jeweils 11 Uhr, führt Jenö Eisenberger selbst durch die Ausstellung.****

"Lust auf Kunst" war das Hauptmotiv des erfolgreichen, 1949 nach Wien zugewanderten Geschäftsmanns Jenö Eisenberger, der, inspiriert von seiner Frau Vera, seit den frühen 80er Jahren zu sammeln begann und Meisterwerke der österreichischen und ungarischen Malerei und bedeutende kunstgewerblichen Arbeiten des Biedermeiers und Jugendstils zusammentrug. In der Ausstellung in der Hermesvilla sind Werke des österreichischen Stimmungsimpressionismus, insbesonders von Emil Jakob Schindler ebenso zu sehen, wie bedeutende Arbeiten der Wiener Jahrhundertwende von Olga Wisinger-Florian oder Broncia Koller- Pinell. Bei den kunstgewerblichen Entwürfen ist Koloman Moser ebenso vertreten wie Michael Powolny oder Bertold Löffler. Auch die ungarische Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts nimmt einen bedeutenden Platz in der Sammlung, und damit auch in der Ausstellung, ein. Eisenbergers aktuelles Sammlerinteresse richtet sich vermehrt auf die österreichische Gegenwartskunst, die u.a. mit Hans Staudacher, Markus Prachensky und Gunter Damisch vertreten ist. Begleitend zu den Exponaten bieten mehrere Videosequenzen ein Bild der Sammlerpersönlichkeit Eisenberger und seiner Sicht der Kunstwerke. Gerade weil die Sammlung auch Jenö Eisenbergers große Liebe zu Österreich und zur alten Monarchie Ausdruck verleiht, erscheint die Hermesvilla als kongenialer Ort der Präsentation.

Allgemeine Informationen:
o Historisches Museum Hermesvilla:
http://www.museum.vienna.at/dynamicPage.asp?MenuID=1715

(Schluss) gab

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