Beitrag zu einer "Pädagogik des Friedens und der Toleranz"

"SchülerInnen für Menschenrechte": Jeder der sich engagiert, hat gewonnen

Bregenz (VLK) – Bis Mitte Februar sind im Landhaus noch die Ergebnisse des Projektes "SchülerInnen für Menschenrechte"
im Rahmen einer Ausstellung zu sehen. In Anwesenheit von Schullandesrat Siegi Stemer wurden heute, Mittwoch, die 23
Gruppen, die mitgemacht haben, für ihre beeindruckenden
Arbeiten mit Anerkennungspreisen bedacht. ****

Organisiert wurde das Projekt von den Vorarlberger
Gruppen von amnesty international in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat und mit Unterstützung des Landes. Landesrat
Stemer: "Die hier ausgestellten Ergebnisse sind
beeindruckend, stimmen nachdenklich und machen betroffen. Bewundernswert sind die originellen Ideen und verschiedenen kreativen Zugänge zum Thema Menschenrechte." Die Palette
reicht von der künstlerischen Auseinandersetzung –
Collagen, Installationen, Flügelobjekte, Fotos, Videofilm,
eine Türgestaltung – bis zur profunden Recherche und Dokumentation. Themen wie "Todesstrafe", "Folter", "Gewalt
in der Schule", "Frauenrechte", "Kinderrechte", "Das Recht
auf Nahrung", "Menschenhandel" und "Rassismus" wurden
intensivst bearbeitet.

Stemer lobte das Projekt als vorbildlichen Beitrag zur Menschenrechtserziehung, "zu einer Pädagogik des Friedens
und der Toleranz". Der Lernprozess, den die Schülerinnen
und Schüler durchlaufen, entspreche dem Konzept des
ganzheitlichen Lernens. "Wie wir aus den Projektarbeiten
unschwer erkennen, handelt es sich um ein Lernen mit Herz
und Verstand, ein Lernen mit allen fünf Sinnen", so Stemer.

Bei der Prämierung der Projekte durch den Künstler Gert Gschwendtner, selbst amnesty-international-Mitglied, wurde
bewusst auf eine Reihung verzichtet. "Jeder der sich
engagiert, hat gewonnen", so Gschwendtner.
(gw/dig,nvl)

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