Kadenbach: Niederösterreichs Wirtschaft braucht dringend Impulse

Bis Ende der 90er Jahre tatsächlich erfreulich - seitdem unter Durchschnitt

St. Pölten (SPI) - "Die Ergebnisse der heute präsentierten IHS-Studie über die wirtschaftliche Entwicklung unseres Bundeslandes sind zwar grundsätzlich zu begrüßen, dürfen aber über eines nicht hinweg täuschen: Seit dem Jahr 2000 gibt es Versäumnisse, denen sich eine verantwortungsvolle Politik stellen muss", sagte heute SP-Landesgeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach.

"Im Jahr 2002 gab es in Niederösterreich zum wiederholten Male einen Netto-Verlust an Arbeitsplätzen gegenüber dem Vorjahr, für heuer wird hier allgemein eine Stagnation erwartet. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ist neuerlich stark angestiegen, und auch auf dem Lehrstellenmarkt hat sich die Situation in den letzten beiden Jahren verschlechtert. So gingen in dieser Legislaturperiode bisher fast 2000 Lehrstellen verloren, was österreichweit den prozentuell zweitstärksten Rückgang an Lehrstellen seit 1998 bedeutet. Sich angesichts dieser Zahlen über die gute wirtschaftliche Entwicklung unseres Bundeslandes von 1995 bis 2000 zu freuen, ist Realitätsverweigerung", so Kadenbach weiter. Jüngstes Beispiel sei der erst gestern bekannt gewordene Arbeitsplätze-Abbau bei der Firma Baxter, so Kadenbach abschließend.
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