• 04.02.2003, 12:57:08
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Gute wirtschaftliche Entwicklung Niederösterreichs seit 1995

Prof. Felderer und LH Pröll präsentierten Studie St. Pölten (NLK) - (OTS) - Niederösterreichs Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren im Vergleich zu den anderen Bundesländern überaus positiv entwickelt. So ist beispielsweise der Anteil Niederösterreichs am Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Zeitraum von 1995 bis 2000 von 15,2 Prozent auf 16,1 Prozent gestiegen. Die heute von Univ. Prof. Dr. Bernhard Felderer vom Institut für Höhere Studien gemeinsam mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll präsentierte Studie zeigt auch, dass die fünfjährige Wachstumsrate (1995 bis 2000) in Niederösterreich 24,9 Prozent betrug, österreichweit dagegen "nur" 19,2 Prozent. Auch bei der Arbeitslosenquote nach Bundesländern liegt Niederösterreich im Jahr 2001 mit 2,8 Prozent - Oberösterreich 2,1 Prozent und Vorarlberg 2,6 Prozent - wesentlich unter dem österreichischen Durchschnitt von 3,4 Prozent. Bei den Beschäftigten im High-Tech-Bereich (in Relation zur Gesamtbeschäftigung) beträgt der Anteil Niederösterreichs 2,94 Prozent und liegt nach Wien (5,39 Prozent) auf Platz 2 im Bundesländervergleich. Ebenso auf den zweiten Platz liegt Niederösterreich bei der Warenexportquote (Export in Prozent des BIP), sie betrug 2000 38,8 Prozent. Österreichweit waren es 33,7 Prozent. Dazu gingen im Jahr 2001 bereits 21,9 Prozent aller niederösterreichischen Exporte in die mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL). Österreichweit lag der Anteil unter 15 Prozent. Resümee Felderers: Niederösterreich konnte in der zweiten Hälfte der 90er Jahre von der Ostöffnung wirtschaftlich enorm profitieren und hat auch im Hinblick auf die EU-Erweiterung gute Entwicklungsperspektiven.

Gute wirtschaftliche Entwicklung Niederösterreichs seit
1995, im Bild bei der Präsentation der Studie Prof. Dr. Bernhard
Felderer vom IHS (links) und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im NÖ
Landhaus in St. Pölten

Für Landeshauptmann Pröll ist es wichtig, die sich bietenden Chancen
weiterhin optimal zu nutzen. "In rund 500 Tagen wird die EU zehn
Mitgliedsländer mehr haben und für Niederösterreich damit ein
vollkommen neues Konkurrenzfeld entstehen, aber auch neue
Perspektiven." Das Fitnessprogramm, das bereits Investitionen von
rund 450 Millionen Euro, speziell in den Grenzregionen
Niederösterreichs, ausgelöst hat und um weitere fünf Jahre verlängert
wird, habe auf jeden Fall wesentlich dazu beigetragen, die
Standortqualität zu heben. Pröll: "Wir sind gut auf die
EU-Erweiterung vorbereitet, durchsetzen müssen wir uns jedoch
selber". Das soll u.a. mit gezielten Investitionen in die
Verkehrsinfrastruktur und dem Forcieren grenzüberschreitender
Wirtschaftsprojekte sowie Investitionen in die Bildung geschehen.

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK

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