- 03.02.2003, 12:26:42
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ASFINAG finanziert Feuerwehren Ausrüstung
7,4 Mio. Euro für mehr Verkehrssicherheit in Tunnel
Wien (OTS) - Anlässlich einer Pressekonferenz in Tirol mit
Landesrat Konrad Streiter hat der österreichische Autobetreiber
ASFINAG bekannt gegeben, dass sie in den nächsten Jahren 7,4 Mio.
Euro in die Ausrüstung von so genannten Portalfeuerwehren investiert.
Das sind Feuerwehren in Bereichen von Autobahn- und
Schnellstraßentunnel.
Die Verhandelungen mit den Feuerwehrorganisationen wurden Ende
2002 abgeschlossen und das Ergebnis vom Aufsichtsrat der ASFINAG
genehmigt.
ASFINAG Vorstandsdirektor DI Franz Lückler: "Unsere Erfahrungen
aus dem Tauerntunnelbrand haben gezeigt, dass Tunnelsicherheit nicht
nur eine Frage der Tunnelausrüstung ist, sondern auch eine Frage des
optimalen Wirkens der Einsatzkräfte!"
Die Vereinbarung mit den Feuerwehren sieht vor, dass die ASFINAG
je nach aktueller Länge der Tunnel jährlich zwischen 1,3 Mio. und 1,6
Mio. Euro an die Landesfeuerwehrverbände überweist. Diese Regelung
gilt bis zum Jahr 2006. Damit sollen alle Ausrüstungskosten für den
Einsatz in den derzeit insgesamt 135 km Tunnelröhren abgedeckt sein.
Bis 2006 wird sich diese Länge durch das umfangreiche Neubauprogramm
der ASFINAG auf rd. 166 km erhöhen. Die Regelung tritt rückwirkend
mit 1.1.2002 in Kraft.
Lückler "Wichtig für die ASFINAG war es, dass es eine
österreichweite Lösung gibt. Niemandem hilft ein Tiroler Tunnel, der
durch optimal ausgestattete Feuerwehrkräfte betreut wird, wenn es in
einem Salzburger Tunnel brennt."
Die Feuerwehren wurden bisher ausschließlich aus dem
Katastrophenschutzfond und Zuschüssen aus den jeweiligen Gemeinden
finanziert. Die Mittel reichten aber nicht aus. Vor allem bei
Tunnelbränden sind sowohl Spezialfahrzeuge als auch
Spezialausrüstungen der Feuerwehrmänner notwendig.
So werden aus den ASFINAG-Mitteln z.B. leichtere Atemschutzgeräte
finanziert, die den Weg zum Brandherd im Tunnel erleichtern solen.
Durch Pressluft sind damit Einsatzzeiten bis zu 1,5 Stunden möglich.
Mit neuen Wärmebildkameras können Personen einfach und rasch in einem
verrauchten Tunnelbereichen aufgespürt und gerettet werden.
Lückler abschließend: "Für uns ist wichtig, dass bei einem
Tunnelbrand für die möglicherweise im Tunnel eingeschlossenen
Personen die Rettung mit effektivsten Mitteln durchführt wird und die
Rettungskräfte selbst durch optimale Ausrüstung nicht zu Schaden
kommen!"
Rückfragehinweis:
ASFINAG
Harald Dirnbacher
Tel.: +43 1 53134 - 10830
http://www.asfinag.at
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