ASFINAG finanziert Feuerwehren Ausrüstung

7,4 Mio. Euro für mehr Verkehrssicherheit in Tunnel

Wien (OTS) - Anlässlich einer Pressekonferenz in Tirol mit Landesrat Konrad Streiter hat der österreichische Autobetreiber ASFINAG bekannt gegeben, dass sie in den nächsten Jahren 7,4 Mio. Euro in die Ausrüstung von so genannten Portalfeuerwehren investiert. Das sind Feuerwehren in Bereichen von Autobahn- und Schnellstraßentunnel.

Die Verhandelungen mit den Feuerwehrorganisationen wurden Ende 2002 abgeschlossen und das Ergebnis vom Aufsichtsrat der ASFINAG genehmigt.

ASFINAG Vorstandsdirektor DI Franz Lückler: "Unsere Erfahrungen aus dem Tauerntunnelbrand haben gezeigt, dass Tunnelsicherheit nicht nur eine Frage der Tunnelausrüstung ist, sondern auch eine Frage des optimalen Wirkens der Einsatzkräfte!"

Die Vereinbarung mit den Feuerwehren sieht vor, dass die ASFINAG je nach aktueller Länge der Tunnel jährlich zwischen 1,3 Mio. und 1,6 Mio. Euro an die Landesfeuerwehrverbände überweist. Diese Regelung gilt bis zum Jahr 2006. Damit sollen alle Ausrüstungskosten für den Einsatz in den derzeit insgesamt 135 km Tunnelröhren abgedeckt sein. Bis 2006 wird sich diese Länge durch das umfangreiche Neubauprogramm der ASFINAG auf rd. 166 km erhöhen. Die Regelung tritt rückwirkend mit 1.1.2002 in Kraft.

Lückler "Wichtig für die ASFINAG war es, dass es eine österreichweite Lösung gibt. Niemandem hilft ein Tiroler Tunnel, der durch optimal ausgestattete Feuerwehrkräfte betreut wird, wenn es in einem Salzburger Tunnel brennt."

Die Feuerwehren wurden bisher ausschließlich aus dem Katastrophenschutzfond und Zuschüssen aus den jeweiligen Gemeinden finanziert. Die Mittel reichten aber nicht aus. Vor allem bei Tunnelbränden sind sowohl Spezialfahrzeuge als auch Spezialausrüstungen der Feuerwehrmänner notwendig.

So werden aus den ASFINAG-Mitteln z.B. leichtere Atemschutzgeräte finanziert, die den Weg zum Brandherd im Tunnel erleichtern solen. Durch Pressluft sind damit Einsatzzeiten bis zu 1,5 Stunden möglich. Mit neuen Wärmebildkameras können Personen einfach und rasch in einem verrauchten Tunnelbereichen aufgespürt und gerettet werden.

Lückler abschließend: "Für uns ist wichtig, dass bei einem Tunnelbrand für die möglicherweise im Tunnel eingeschlossenen Personen die Rettung mit effektivsten Mitteln durchführt wird und die Rettungskräfte selbst durch optimale Ausrüstung nicht zu Schaden kommen!"

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