• 02.02.2003, 13:30:00
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"Kultur ist in NÖ kein Minderheitenprogramm"

Pröll: Entwicklungsmotor in den Regionen

St.Pölten (NLK) - Die Kultur sei in Niederösterreich kein
Minderheitenprogramm, sondern ein wichtiger Entwicklungsmotor in den
Regionen, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der
Radiosendung "Forum Niederösterreich" und belegte diese Aussage mit
eindrucksvollen Zahlen: "Das sommerliche Theaterfest Niederösterreich
verzeichnete im Vorjahr nicht weniger als 211.000 Zuschauer und das
neue NÖ Landesmuseum, auf das wir besonders stolz sind, hat in nur
zweieinhalb Monaten 37.000 Besucher angelockt und begeistert." Die
Kultur sei ein bedeutender Standortfaktor, sie stehe für die
Kreativität, Flexibilität, Innovationskraft und Weltoffenheit einer
Region: "Nur ein Land mit Kultur hat Zukunft!" Niederösterreich sei
lang im Schatten der Großstadt Wien und des Eisernen Vorhanges
gestanden, das habe auch am Selbstwertgefühl der
Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher genagt. Das reiche und
vielfältige Kulturgeschehen sowie viele bekannte Künstlerinnen und
Künstler, die sich in Niederösterreich niedergelassen haben, hätten
wesentlich dazu beigetragen, dass das Land heute stolz und
selbstbewusst in die Zukunft schaut.

Der Direktor des neuen NÖ Landesmuseums, Mag. Carl Aigner,
begründete den fantastischen Starterfolg mit einer Reihe von
Faktoren, so mit den Schätzen des Landes, mit der fantastischen
Architektur von Prof. Hollein und der lebendigen Präsentation. Die
Menschen hätten sehr schnell einen persönlichen Bezug zum Museum
gefunden. Der Wissenschaftliche Leiter der diesjährigen NÖ
Landesausstellung, "Theaterwelt - Welttheater" die vom 1. Mai bis 2.
November in Reichenau an der Rax gezeigt wird, versprach einen
"faszinierenden Überblick über das Wiener, das mitteleuropäische und
das europäische Theater in der Zeit von 1880 bis 1925", in der viele
technische und stilistische Neuerungen in das Bühnengeschehen
eingeflossen sind und in der auch ein neues Theaterpublikum
entstanden ist. Rund 40 Leihgeber aus ganz Europa stellen wertvolle
Exponate zur Verfügung. Für das Donaufestival 2003 kündigte
Geschäftsführer Stephan Bruckmeier an, es werde wieder Kunst aus
anderen Ländern und Kontinenten nach Niederösterreich bringen, aber
auch Kunst produzieren, die dann in andere Länder geht. Das
Donaufestival sei zu einer Brücke zwischen Völkern und Ideen
geworden. Ein Schwerpunkt werde heuer das "Neue Musiktheater" in
Verbindung mit neuen Medien sein.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12180

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK

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