ASFINAG: Verwaltungsstrafe für Mautpreller erhöht; Ab morgen nur mehr safrangelbe Vignette gültig

Wien (OTS) - Mit dem 1. Februar 2003 ist die Benutzung der österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen für KFZ bis 12 t nur mehr mit der safrangelben Vignette erlaubt. Für Mautpreller wurden ab 1. Jänner 2003 die Zeiten härter. Fahrzeuglenker, die ohne Vignette die Autobahnen und Schnellstraßen benutzen, dabei erwischt werden und nicht sofort die Ersatzmaut bezahlen, werden seit Jahreswechsel von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe von EUR 400,-- bis EUR 4000,-- bestraft. Bisher zahlte der Mautsünder Fahrzeuglenker EUR 220,--. Die Höhe der Ersatzmaut, die bei Betretung gezahlt werden muss, blieb unverändert ( z.B. Pkw: EUR 120,--). ASFINAG: " Erfahrungsgemäß erwarten wir ab Gültigkeit der neuen Vignette verstärkte Kontrollen und können allen Autofahrern nur empfehlen, rechtzeitig die Vignette 2003 zu kleben." ****

Die Vignettenmoral der Verkehrsteilnehmer blieb im abgelaufenen Vignettenjahr konstant gut. Ca. 98 % der österreichischen Autobahnenbenützer und ca. 91 % der ausländischen Autobahnbenützer klebten die Vignette 2002. Gesamt 77.000 Vignettensünder wurden ertappt. Die so eingenommen Ersatzmautgelder betrugen 2002 ca. EUR 9,2 Mio., die so wie die Vignetteneinnahmen 2002 von ca. EUR 310 Mio. zweckgebunden für den Bau und den Betrieb der Autobahnen und Schnellstraßen durch die ASFINAG verwendet werden. "Die Erlöse aus der zeitabhängigen Maut (Vignette) bilden bis zur Einführung der fahrleistungsabhängigen Maut spätestens ab 1.1.2004 die wichtigste Einnahmequelle der ASFINAG.

Utl.: Neue Mautordnung seit 1.1.2003

Neben den strengeren Strafen sieht die Mautordnung weitere Änderungen vor:
- Wird eine Übertretung von Kontrollorganen festgestellt, ohne dass es zu einer Betretung des Lenkers kommt, etwa weil dieser sich nicht im Auto befindet, wird am Fahrzeug eine schriftliche Aufforderung mittels Erlagschein zur Leistung der Ersatzmaut hinterlassen. Der Lenker hat dann die Möglichkeit binnen zwei Wochen den ausstehenden Betrag zu überweisen.
- Die Bezahlung der Ersatzmaut berechtigt zur Benutzung des vignettenpflichtigen Straßennetzes bis 24 Uhr des Folgetages. Bisher bestand eine Kulanz von 24 Stunden.
- Bei Probe- und Überstellungskennzeichen genügt das bloße Mitführen einer zeitlich gültigen 2-Montatsvignette. Die Mautordnung ist im Internet der ASFINAG www.asfinag.at publiziert und wird auf Wunsch kostenlos versendet.(Ende)

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