- 30.01.2003, 15:43:05
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Medtronic meldet die europäische Einführung des neuen Koronarstents Driver, beruhend auf einer einzigartigen modularen Technologie und einer Kobaltlegierung
Wien (OTS) - Angiographische Sechsmonatsdaten der US
Registeruntersuchung liefern Hinweis auf vielversprechende klinische
Resultate für Patienten
Medtronic, Inc. (NYSE: MDT), meldete heute die europäische
Einführung ihres neuen Koronarstentssystems Driver, für welche die
Firma kürzlich die Genehmigung der CE-Marke (Conformité Européenne)
erhalten hatte. Ein Stent ist ein Röhrchen aus gewobenem Material,
welches dazu beiträgt, eine Arterie nach Ballonangioplastie offen zu
halten, um die Blutzirkulation in den erkrankten Gefäßen wieder
herzustellen. Der erste und einzige modulare Stent bestehend aus
einer Kobaltlegierung, der Driver Stent, ist zur Behandlung von de
novo und restenotischen Läsionen in Koronargefäßen mit einem
Durchmesser von 3.0-4.5mm registriert. Die einzigartigen
konzeptionellen Eigenschaften des Drivers bieten den Ärzten die
Flexibilität, die sie benötigen, um durch schwierige anatomische
Strukturen und an schwer erreichbare Koronarien zu kommen. Der neue
Driver Stent ist auch dazu konzipiert, bessere klinische Resultate zu
erzielen, dank der Kombination der Kobaltlegierung mit der
firmeneigenen modularen Technologie.
Mit dem Alter entstehen auf den Innenwänden der Koronararterien
Ablagerungen von Fett und / oder Calcium, auch Plaque genannt. Diese
Plaque kann den Zufluss von sauerstoff- und nährstoffreichem Blut zum
Herz vermindern, was in Brustschmerzen oder Angina pectoris
resultiert. Ballonangioplastie ist ein Verfahren, bei welchem ein
Katheter mit einem kleinen Ballon am Ende eingesetzt wird. Der Ballon
wird aufgeblasen, um die Plaque in den verstopften Arterien
auseinander zu drücken. Dieses Verfahren verbessert den Blutfluss in
der Arterie. In gewissen Fällen wird der Arzt einen Koronarstent in
die Arterie einsetzen um einen neuerlichen Arterienverschluss zu
verhindern. In der Literatur wird darauf hingewiesen, dass ein
feinmaschigeres Grundgerüst des Stents einen Beitrag zur Verhinderung
von Restenosen der Gefäße nach Intervention leisten könnten. Die
fortschrittliche Legierung des Koronarstents ermöglicht die
Herstellung von sehr starken, ultradünnen Maschen, die eine
hervorragende Flexibilität zur optimalen Unterstützung des Gefäßes
erlauben.
Zeitgleich hat das Unternehmen die vorläufigen Resultate der
angiographischen Untersuchungen aus einem Kollektiv von 101
Patienten sechs Monate nach der Stentimplantation aus der
amerikanischen "Driver De Novo and Restenotic Registry" Studie
angekündigt. Diese Ergebnisse zeigen eine niedrige 3.0 prozentige
Zielläsion Revaskularisationsrate (ZLR) bei Patienten mit erkrankten
Koronararterien mit einem Durchmesser von 3.0-4.0mm. Die ZLR
dokumentiert die Notwendigkeit nach einer Stentimplantation die
Angioplastie zu wiederholen oder einen Bypass der Koronararterie
einzupflanzen. Diese Daten deuten darauf hin, dass der Driver
Koronarstent mit ultradünnen Maschen einen wirksamen Schutz gegen
Gefäßrestenose nach einem Eingriff zur Verbesserung des Blutflusses
in erkrankten Koronararterien darstellt.
"Unser Ziel ist es, mit dem Driver Stent den neuen Standard für
Koronarstents zu setzen, da er unsere marktführende modulare
Technologie und eine bereits in der Herstellung von anderen Medtronic
Produkten, inklusive Herzschrittmacherelektroden, erwiesenermaßen
hocherfolgreiche Kobaltlegierung, vereint," sagte Bill Hawkins,
Präsident der Medtronic Vascular Division. " Basierend auf den
erfolgsversprechenden klinischen Resultaten glauben wir ebenfalls,
dass der Driver Stent ein großes Potential bei vielen Patienten mit
koronarer Herzkrankheit hat." Hawkins erklärte weiter, dass der für
kleine Gefäße oder solche mit einem Durchmesser von 2.25-2.75
spezifisch konzipierte neue Micro-Driver Koronarstent ebenfalls die
Genehmigung der CE-Marke erhalten hat und in der ersten Jahreshälfte
2003 in Europa eingeführt wird.
"Der Driver Stent hat ein sehr flaches Profil, eine hervorragende
Führung, Flexibilität und Radialkraft, und ist daher für direktes
Stenting vorzüglich geeignet. Direktes Stenting bedeutet ein
kleineres Komplikationsrisiko für eine verminderte Röntgenexposition
und niedrigere Kosten," sagte Dr. M.M. Khan, konsiliarisch tätiger
Kardiologe, Direktor des Herzkatheterlabors im Royal Victoria
Hospital in Belfast, Nord Irland.
Das Driver Koronarstentsystem baut auf der Medtronic S7 Plattform
auf - einer der erfolgreichsten Koronarstents des Unternehmens und
entspricht dem neuesten Stand der Stenttechnologie. "Der Driver Stent
ist ein beudeutsamer Fortschritt, da es die modulare Stentkonzeption
von Medtronic und die einzigartigen Merkmale der Kobaltlegierung
vereint," sagte Michael H. Sketch, Jr., Dr. med. der Studienleiter
und Direktor des Herzkatheterlabors des Duke University Medical
Center. "Der Driver Koronarstent kann einfach bis an die
Läsionsstelle geführt werden, passt sich gut der Form des
Koronargefässes an und ist nach erfolgter Ausbreitung an der
Läsionsstelle einfach zu visualisieren.", fügt Dr. Sketch hinzu.
Das Driver Koronarstentsystem
Zu den Merkmalen des Driver Koronarstentsystems gehören:
* Kobaltlegierung mit einzigartigem modularem Stentkonzept. Der
Driver Koronarstent besteht aus ultradünnen Maschen (0.0036 inches
vs. 0.0045 mit unserem S7) mit dem etablierten firmeneigenen
10-Kronen Design. Die Kombination dieser einzigartigen
konzeptionellen Eigenschaften bietet den Ärzten die zusätzlich
benötigte Flexibilität, um durch die verschlungene Anatomie zu kommen
und auf schwer erreichbare Läsionen Zugriff nehmen zu können. Die
winzigen Zellen (alle kleiner als 1 Quadratmillimeter) erlauben es
dem Driver Stent, die Läsion hervorragend abzudecken und zu stützen,
auch dann, wenn er in einem Arterienbogen ausgebreitet wurde.
* Erwiesene Applikationstechnologien. Die Plattform des Driver
Stents vereint zwei erwiesene Medtronic Applikationstechnologien -
Descrete Technology und Secure Technology.
- Descrete Technology gewährleistet eine genaues Plazieren des
Stents auf den Ballon, was die herausschauenden Ballon-Enden auf ein
Minimum reduziert und dadurch die Wahrscheinlichkeit gesundes Gewebe
zu dilatieren, minimiert.
- Secure Technology ist ein patentiertes System und stellt sicher,
dass der Stent während seines Transfers, seiner Positionierung und
seiner Ausbreitung auf dem Ballon verankert bleibt. Die proximalen
und distalen Ballonkissen wurden unter Einwirkung von Hitze und Druck
hergestellt für zusätzliche Sicherheit während des Eindringens in
verschlungene anatomische Strukturen.
* Optimale Röntgenundurchlässigkeit. Der Driver Stent garantiert
optimale Röntgenundurchlässigkeit, weil die Kobaltlegierung dichter
ist als Edelstahl. Dies bedeutet, dass er mittels Fluoroskopie
einfach sichtbar gemacht werden kann, was dem Arzt erlaubt den Stent
genau zu positionieren und sich einen besseren Überblick über das
klinische Resultat innerhalb der Koronaranatomie zu verschaffen.
Der Driver Koronarstent ist in Grössen mit einem Durchmesser von
3.0, 3.5 und 4.0mm und einer Länge von 9, 12, 15, 18, 24 und 30mm in
allen Staaten der Europäischen Union erhältlich. Weitere Größen,
inklusive Micro-Driver Koronarstent, werden in der ersten
Jahreshälfte 2003 in Europa eingeführt.
Medtronic Inc. mit Firmensitz in Minneapolis ist Weltmarktführer
im Bereich der Medizintechnik und entwickelt Langzeitlösungen für
Menschen mit chronischen Erkrankungen. Sie finden Medtronic im
Internet unter www.medtronic.com. Medtronic Vascular, früher Arterial
Vascular Engineering, hat den Firmensitz in Santa Rosa, California
und hat folgende Internetadresse www.medtronicave.com.
Sämtliche Aussagen über zukünftige Betriebsergebnisse sowie
Zulassungen von Produkten des Unternehmens stellen Zukunftsaussichten
dar und unterliegen den Risiken und Unsicherheiten, wie sie auf
Formular 10-K im Geschäftsbericht der Firma Medtronic für das am 26.
April 2002 endende Geschäftsjahr niedergelegt sind. Die tatsächlichen
Ergebnisse können substantiell von den Ertragsprognosen abweichen.
ots Originaltext: Medtronic GmbH
Rückfragehinweis:
Sabine Meyer
Medtronic GmbH
Communication Manager Germany & Austria
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40547 Düsseldorf
Tel.: 0211/5293-277
Fax.: 0211/52703-277
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