• 30.01.2003, 11:31:10
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ÖAMTC begrüßt positive Entscheidung zum Bau der 6. Wiener Donauquerung

Längst fällige Baumaßnahmen sollten rasch in Angriff genommen werden

Wien (ÖAMTC-Presse) - Die positive Entscheidung der Umweltprüfung
für die Errichtung der 6. Wiener Donauquerung mit Anschluss an die
Donauufer-Autobahn bestätigt die jahrelange Forderung des ÖAMTC. "Nun
sollte man so rasch wie möglich mit den nötigen Vorarbeiten beginnen,
damit die Bauarbeiten nicht noch weiter verzögert werden", verlangt
ÖAMTC-Verkehrstechniker Roman Michalek. Mit dieser Entscheidung kann
der Lückenschluss der Donauufer-Autobahn (A 22) zwischen dem Knoten
Kaisermühlen und der künftigen 6. Wiener Donauquerung, und damit zur
Wiener Südumfahrung (S 1) in Angriff genommen werden.

Nur die Errichtung der Wiener Südumfahrung (S 1) ohne Anbindung an
die Donauufer-Autobahn (A 22) hätte die Verkehrsprobleme in Wien -
vor allem jene auf der Wiener Südost-Tangente - kaum bewältigt. Ist
doch der am stärksten belastete Abschnitt der Südost-Tangente - und
somit ganz Österreichs - die Praterbrücke, auf der sich täglich bis
zu 200.000 Fahrzeuge stauen. "Durch die bevorstehende
EU-Osterweiterung würde gerade diese Achse quer durch Wien weiter
belastet werden und ein totaler Verkehrskollaps wäre unvermeidlich",
so Michalek.

Der Bau des Autobahnringes um Wien wird die Verkehrssituation in
der Bundeshauptstadt wesentlich verbessern: Einerseits werden jene
Fahrzeuge, die Wien nur durchqueren wollen, die Durchfahrtsstraßen
nicht mehr belasten. Andererseits wird es bei Verkehrsstörungen
infolge von Bauarbeiten oder Unfällen rechtzeitig die Möglichkeit
geben, den Verkehr großräumig umzuleiten. "Dadurch kann auch der
innerstädtische Ausweichverkehr verhindert werden, wodurch das
Verkehrsgeschehen in Wien, sowohl beim Autoverkehr als auch beim
öffentlichen Verkehr, nicht zusätzlich behindert wird", betont
ÖAMTC-Experte Michalek.

Der ÖAMTC kritisiert jedoch noch das Fehlen des Vollausbaus am
Knoten Guntramsdorf der Süd-Autobahn (A 2). Außerdem fehlt eine
eigene Trasse der Südost-Autobahn (A 3) ab Guntramsdorf Richtung Wien
mit Anbindung an die Wiener Südumfahrung (S 1). "Ohne diese
Ausweichstrecke kann die Verkehrssteuerung im Süden Wiens nicht
funktionieren. Es ist nämlich trotz des Ausbaues der Süd-Autobahn auf
vier Fahrstreifen nicht mit einer dauernden Lösung des Staus südlich
von Wien und schon gar nicht auf der Wiener Südost-Tangente zu
rechnen", so Michalek abschließend.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl

Rückfragehinweis: ÖAMTC Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218

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