FP-Schöfnagel: Wiener Stadtparlament soll ORF-über Großfeldsiedlung geschlossen verurteilen!

Wien, 2003-01-30 (fpd) - Die Wiener FPÖ will ihre Verbundenheit mit den vom ORF durch die "Alltagsgeschichte" über die Großfeldsiedlung pauschal diffamierten 30.000 Menschen bekunden und hat aus diesem Grund dies auch zum Gegenstand der heutigen "Aktuellen Stunde" im Wiener Gemeinderat gemacht. Dies stellte heute die Floridsdorfer FP-Gemeinderätin Barbara Schöffnagel fest. ****

In der Großfeldsiedlung, so Schöffnagel, wohnen um die 30.000 Menschen, das seien mehr Einwohner als Eisenstadt habe. Die Bewohner der Großfeldsiedlung seien "Menschen wie Du und ich", oftmals glücklich und teilweise auch mit Problemen konfrontiert. Aber vom ORF sei der Eindruck gezeichnet wurden, alle seien kriminell, drogenabhängig und sozial außenstehend. Einzelne seien herausgepickt worden, um ein völlig verfälschtes Bild zu zeichnen. Dies widerspreche klar dem Programmauftrag des ORF, der eine umfassende Darstellung und Objektivität fordere.

Probleme in Wiener Satellitenstädten seien evident und durch die Wiener Stadtverwaltung zu einem Gutteil hausgemacht. Schlechtes Verkehrsinfrastruktur, mangelhafte Sanierung, unzureichende Freizeitangebote, etc. Nicht verwunderlich sei, daß durch diese Verfehlungen der Stadtverwaltung in ganz Wien derartige Probleme entstanden seien. Die 30.000 Menschen der Großfeldsiedlung aber pauschal so darzustellen bzw. auch zu diskreditieren, daß dies zu einem Aufschrei der Betroffenen führe, zeige, daß der ORF einen krassen Fehler gemacht habe.

"Wir können diese Sendung und die Schmähung der Betroffenen leider nicht ungeschehen machen, aber wir erklären in aller Öffentlichkeit, daß wir eine solche Berichterstattung nicht gutheißen. Den Betroffenen Menschen wollen wir all unsere Unterstützung zukommen lassen und erklären uns mit Ihnen solidarisch", so Schöfnagel. (Schluß) HV

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