- 30.01.2003, 10:27:35
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Kossina: Zehn Jahre Pinzgauer Bergziegen auf Deponie Rautenweg
Highlight bei Besichtigung des Rautenweges
Wien (OTS) - Wien ist wirklich anders, denn wo leben schon Ziegen
auf einer Mülldeponie? Konkret sind es Pinzgauer Bergziegen, die sich
seit zehn Jahren die Wiener Deponie Rautenweg als Heimat auserkoren
haben. Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina: "Mir ist es
wichtig, dass sich die Ziegen hier wohlfühlen und noch viele weitere
Jahre auf der Deponie gesund und zufrieden sind."
Begonnen hat die Geschichte 1993, als einerseits die Stadt Wien
nach einer Möglichkeit suchte, die damals vielzitierte
Umweltgefährdung der Deponie, besonders von Luft und Pflanzen, zu
widerlegen, andererseits eine Tierärztin eine Heimat für die damals
vom Aussterben bedrohten Ziegen suchte.
1993 gab es von den Pinzgauer Bergziegen nur noch 190 in ganz
Österreich, vier davon kamen auf den Rautenweg. Und dort geht es
ihnen sehr gut, denn mittlerweile gibt es schon über 100 Nachkommen,
von denen die meisten wieder "ausgewildert" wurden. Auch die
Mitarbeiter der MA 48, Abfallwirtschaft haben die Bergziegen ins Herz
geschlossen. Bei Wind und Wetter können sich die Tiere in Verschläge
zurückziehen.****
Die Gesundheit der Tiere wird von einer Tierärztin durch
regelmäßige Blutabnahmen und Milchkontrollen bestätigt. Obwohl die
Tiere sich von den Pflanzen auf der Deponie ernähren, sind keine
gesundheitlich negativen Folgen bekannt. Derzeit sind 23 Tiere auf
der Deponie und stellen bei allen Besichtigungen, besonders für
Kinder, einen Höhepunkt dar.
rk-Fotoservice: http://www.wien.at/ma53/rkfoto/
(Schluss) bfm/fry
Rückfragehinweis:
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Mag. Birgit Flenreiss-Mäder
Tel.: 4000/81 353, Handy: 0664/32 69 753
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