• 27.01.2003, 16:45:39
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Maturanten wollen mehr Infos über ihre Zukunftschancen

Ergebnisse der dritten Vorarlberger Maturantenbefragung

Bregenz (VLK) – Im Auftrag des Landesschulrates und der
Industriellenvereinigung wurde im vergangenen Jahr zum
dritten Mal nach 1997 und 1999 eine Maturantenbefragung in
Vorarlberg durchgeführt. Die Ergebnisse wurden heute,
Montag, in Bregenz präsentiert. Laut Schullandesrat Siegi
Stemer hat sich gezeigt, "dass das Interesse an
Informationen über die weiteren Ausbildungs- und
Berufsmöglichkeiten gestiegen ist". ****

Die Zahl der Maturantinnen und Maturanten in Vorarlberg
hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Zählte
der Maturajahrgang 1997 noch 1.244 Schülerinnen und
Schüler, so waren es im Jahr 2002 schon 1.549, davon 857
Mädchen und 692 Burschen.

Der Anteil der Maturantinnen und Maturanten, die ein
Studium anstreben, liegt konstant bei gut einem Drittel
(2002: 35,5 Prozent). Fast zehn Prozent – deutlich mehr als
bei den früheren Befragungen – wollen eine Fachhochschul-
Ausbildung in Angriff nehmen. Eine Kurzausbildung als Ziel
nannten hingegen nur 7,1 Prozent, weniger als in den Jahren
zuvor. Knapp 22 Prozent möchten gleich nach der Matura ins
Berufsleben einsteigen, etwa die Hälfte von ihnen hat sich
auch schon für einen bestimmten Beruf entschieden. Der Rest
– gut ein Viertel aller Maturantinnen und Maturanten – sind
jene, die zweieinhalb Monate vor der Matura immer noch
unentschlossen sind.

Industriellen-Präsident Fritz Zumtobel nannte die
Förderung von Wirtschafts- und Industriewissen an den
Schulen sowie die Information über die EU-Erweiterung
"eines der zentralen Ziele der IV im Bildungsbereich". Der
Wunsch der Maturanten nach verstärktem Wirtschafts- und
Industriewissen werde dementsprechend sehr ernst genommen.
Zumtobel: "Wir werden die laufenden Programme überprüfen
und gegebenenfalls müssen wir unsere Aktivitäten noch
verstärken. Wir werden in einen engen Dialog mit Direktoren
und Lehrern treten und gemeinsam nach Lösungen suchen."
(gw,nvl)

Rückfragehinweis: Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
mailto:[email protected]
http://www.vorarlberg.at/presse

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