Würschl zu Jostaffäre: Haider soll Politsumpf trocken legen

Klagenfurt (SP-KTN) - Würschl zu Jost-Affäre: Haider soll Politsumpf trocken legen

Utl.: FP-Landtagsabgeordnete wie S. Jost ziehen durch ihr Verhalten das Kärntner "Hohe Haus" ins Lächerliche =

"Es ist ein Skandal, was rund um
Pfeifenbergers Gewerbeförderungsaktion passiert ist. Steuergelder werden für Werbemaßnahmen ausgegeben, um ein gescheitertes Projekt nochmal zu reanimieren und dann wird auch noch ein Freiheitlicher Landtagsabgeordneter indirekt über die Werbeagentur seiner Gattin, die zufällig mit dem Hauptwohnsitz des Herrn Jost zusammenfällt, finanziell bedient", kritisierte SP-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl heute die skandalösen Vorgänge rund um die Werbeagentur S. Jost.

"Diese Firma steht nicht in meinem Eigentum. Das ist eine Namensgleichheit", beantwortete FP-Landtagsabgeordneter Siegfried Jost im Dezember eine Anfrage im Kärntner Landtag, obgleich er wusste, dass es sich um die Agentur seiner Ehefrau handelt und er auf selbiger Adresse amtlich gemeldet ist. "Wir wollten mit unserer Anfrage klären, ob er die "Werbeagentur S. Jost" betreibt, die vom Pfeifenbergerbüro Aufträge für die "Roadshow zur Bewerbung der Gewerbeförderungsaktion" zugeschanzt erhalten hatte. Mit seiner Aussage es handle sich um eine Namensgleichheit zog Jost den Landtag ins Lächerliche", so Würschl.

  "Pfeifenberger hat der Agentur der Gattin des Landtagsabgeordneten ganz offensichtlich Aufträge zu geschanzt", so Würschl. 158.233,16 Euro zahlte laut Landesrechnungshof das Büro des Wirtschaftsreferenten an diverse Firmen zur Bewerbung der Gewerbeförderungsaktion aus. Für Roadshows, Werbe-Mailings und Zeitungsschaltungen. Letztere wurden auch in der RFW-Zeitschrift geschaltet. Mit dem Herausgeber der Zeitung gab es wiederum einen Vertrag mit der Werbeagentur S. Jost. Laut dieser dem Rechnungshof vorgelegten Vereinbarung hat die "namensgleiche" Agentur die Produktion der Zeitung sowie das Inkasso der Inserationen abgewickelt. "Solche politischen Sümpfe müssen trockengelegt werden. Haider ist gefordert dies zu tun", so Würschl abschließend. (Schluss)

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