• 25.01.2003, 11:52:06
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Würschl zu Jostaffäre: Haider soll Politsumpf trocken legen

Würschl zu Jost-Affäre: Haider soll Politsumpf trocken legen

Utl.: FP-Landtagsabgeordnete wie S. Jost ziehen durch ihr Verhalten
das Kärntner "Hohe Haus" ins Lächerliche =

Klagenfurt (SP-KTN) - "Es ist ein Skandal, was rund um
Pfeifenbergers Gewerbeförderungsaktion passiert ist. Steuergelder
werden für Werbemaßnahmen ausgegeben, um ein gescheitertes Projekt
nochmal zu reanimieren und dann wird auch noch ein Freiheitlicher
Landtagsabgeordneter indirekt über die Werbeagentur seiner Gattin,
die zufällig mit dem Hauptwohnsitz des Herrn Jost zusammenfällt,
finanziell bedient", kritisierte SP-Landesgeschäftsführer Herbert
Würschl heute die skandalösen Vorgänge rund um die Werbeagentur S.
Jost.

"Diese Firma steht nicht in meinem Eigentum. Das ist eine
Namensgleichheit", beantwortete FP-Landtagsabgeordneter Siegfried
Jost im Dezember eine Anfrage im Kärntner Landtag, obgleich er
wusste, dass es sich um die Agentur seiner Ehefrau handelt und er
auf selbiger Adresse amtlich gemeldet ist. "Wir wollten mit unserer
Anfrage klären, ob er die "Werbeagentur S. Jost" betreibt, die vom
Pfeifenbergerbüro Aufträge für die "Roadshow zur Bewerbung der
Gewerbeförderungsaktion" zugeschanzt erhalten hatte. Mit seiner
Aussage es handle sich um eine Namensgleichheit zog Jost den Landtag
ins Lächerliche", so Würschl.

  "Pfeifenberger hat der Agentur der Gattin des Landtagsabgeordneten
ganz offensichtlich Aufträge zu geschanzt", so Würschl. 158.233,16
Euro zahlte laut Landesrechnungshof das Büro des
Wirtschaftsreferenten an diverse Firmen zur Bewerbung der
Gewerbeförderungsaktion aus. Für Roadshows, Werbe-Mailings und
Zeitungsschaltungen. Letztere wurden auch in der RFW-Zeitschrift
geschaltet. Mit dem Herausgeber der Zeitung gab es wiederum einen
Vertrag mit der Werbeagentur S. Jost. Laut dieser dem Rechnungshof
vorgelegten Vereinbarung hat die "namensgleiche" Agentur die
Produktion der Zeitung sowie das Inkasso der Inserationen
abgewickelt. "Solche politischen Sümpfe müssen trockengelegt werden.
Haider ist gefordert dies zu tun", so Würschl abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis: SPÖ Kärnten
Pressestelle
Tel.: 0463/5778876

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