LH Haider: Kärnten soll Vorzeigeland der Landwirtschaft werden

LR Wurmitzer: Landwirtschaft ist enormer Wirtschaftsfaktor

Klagenfurt (LPD) - Die Bedeutung und Zukunftsorientierung der
neuen "Agrarmesse Alpen Adria" sowie der parallel dazu stattfindenden "Weidwerk & Fischweid", die heute ihre Premiere im Rahmen der Kärntner Messen hatte und das bisherige Messespektrum erweitert, unterstrichen Landeshauptmann Jörg Haider und Landesagrarreferent Landesrat Georg Wurmitzer.

Der Landeshauptmann betonte, dass es darum gehe, beizutragen, Kärnten zu einem Vorzeigland der Landwirtschaft zu machen. Kärnten sei stark bäuerlich geprägt und die Bauern haben die Herausforderungen bestens bewältigt. Das Land habe enorme Chancen, die wahrzunehmen seien.Kärnten habe beispielsweise bei der BSE-Krise mit einer Offensivstrategie und durch gute Kooperation zwischen Landwirtschaft und Politik bestens agiert.

Auch das Ziel, eine gentechnikfreien Zone zu sichern, gewinne immer mehr an Bedeutung, weil für die Konsumenten gesunde Lebensmittel immer wichtiger werden. Kärnten habe nicht nur eine hervorragende bäuerliche Produktion sondern verstehe es auch, mit seinen Ressourcen wie dem Wasser gut umzugehen. Als Energieproduzent nütze es seine Chancen. Auch der Anteil der erneuerbaren Energien werde erhöht, wofür sich gerade auch der Agrarreferenten stark einsetzt. Dies sei unter dem Eindruck eines Krieges, in dem es ums Öl gehe, besonders wichtig. Kärnten setze auch mit seiner Landesausstellung ab 2004 auf das Thema "Wasser" und damit auf das "weiße Gold".

LR Wurmitzer hob den Idealismus der Kärntner Bauern und der insgesamt 22.000 landw. Betriebe hervor. Über die Hälfte davon verfügen über eine Fläche von weniger als zehn Hektar. Bauersein sei nicht leicht, doch ein Bauernsterben gebe es nicht. 90 Mio. Euro würden jährlich in landwirtschaftiche Bauten investiert und 60 Mio. Euro in landw. Maschinen, umriss der Agrarreferent den Wirtschaftsfaktor Landwirtschaft. Der bäuerliche Bauernbetrieb sei ein Erfolgsmodell. Auch bezüglich der EU-Erweiterung zeigte sich Wurmitzer zuversichtlich.

Grußworte sprachen weiters Messepräsident Walter Dermuth, Landwirtschaftskammerpräsident Walfried Wutscher, Bürgermeister Harald Scheucher und Generalsekretär Werner Wutscher als Vertreter von Minister Molterer. Wutscher betonte, dass die Landwirtschaft Partnerschaften brauche, vor allem jene mit den Konsumenten. Die Agrarpolitik in der EU stehe vor der Weiterentwicklung. Einerseits wachse der Wettbewerbsdruck , andererseits werden auch Initiativen sichtbar, die Multifunktionalität (Umwelt usw.) stärker zu bewerten. Unter den vielen Ehrengästen befand sich auch der slowenische Staatssekretär Iztok Jarc. Die Agrarmesse mit 260 Ausstellern aus sechs Nationen dauert bis zum 26. Jänner und bietet neben einem umfassenden Branchenüberblick auch ein vielseitiges Rahmenprogramm.

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