Wirtschaftsbund: SPÖ und Gewerkschaft haben Gusenbauer "schweren Rucksack umgeschnallt"

GS-Kopf: Führungsstärke Gusenbauers gefordert

Wien, 22. Jänner 2003 (ÖWB) Aus Sicht des Wirtschaftsbundes lassen die Beschlüsse der SPÖ und des FSG-Präsidiums punkto Aufnahme von Regierungsverhandlungen mit der Volkspartei nichts Gutes vermuten. So sei es offensichtlich, dass es dem Vorsitzenden Gusenbauer nur mit sehr viel Mühe gelungen sei, seine eigene Partei als auch die Sozialistischen Gewerkschafter zur Aufnahme von Verhandlungen mit der ÖVP zu "überreden". "Man wird sehen, ob sich das als Pyrrhussieg Gusenbauers herausstellt. Denn der Rucksack an Bedingungen, welchen SPÖ und Gewerkschafter Gusenbauer umgeschnallt haben, ist schwer", sagte heute, Mittwoch, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf. ****

Wer Standortpolitik des 21. Jahrhunderts betreiben wolle, könne nicht mit Forderungen nach einer Wertschöpfungsabgabe, Arbeitszeitverkürzung und einseitigen Belastungen der Wirtschaft agieren. "Die Verhandlungen werden zeigen, ob sich die SPÖ von diesen alten Hüten befreien wird können", so Kopf.

"Die Ursache der letzten Neuwahlen sind bekannt. Von einem neuen Koalitionspartner sind Geschlossenheit nach innen und Reformmut nach außen zu verlangen. Diesen Beweis wird uns die SPÖ erst liefern müssen, hier ist die Führungsstärke Gusenbauers gefordert", schloss Kopf.

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