• 22.01.2003, 13:46:16
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  • OTS0159 OTW0159

Wirtschaftsbund: SPÖ und Gewerkschaft haben Gusenbauer "schweren Rucksack umgeschnallt"

GS-Kopf: Führungsstärke Gusenbauers gefordert

Wien, 22. Jänner 2003 (ÖWB) Aus Sicht des Wirtschaftsbundes lassen
die Beschlüsse der SPÖ und des FSG-Präsidiums punkto Aufnahme von
Regierungsverhandlungen mit der Volkspartei nichts Gutes vermuten.
So sei es offensichtlich, dass es dem Vorsitzenden Gusenbauer nur
mit sehr viel Mühe gelungen sei, seine eigene Partei als auch die
Sozialistischen Gewerkschafter zur Aufnahme von Verhandlungen mit
der ÖVP zu "überreden". "Man wird sehen, ob sich das als Pyrrhussieg
Gusenbauers herausstellt. Denn der Rucksack an Bedingungen, welchen
SPÖ und Gewerkschafter Gusenbauer umgeschnallt haben, ist schwer",
sagte heute, Mittwoch, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz
Kopf. ****

Wer Standortpolitik des 21. Jahrhunderts betreiben wolle, könne
nicht mit Forderungen nach einer Wertschöpfungsabgabe,
Arbeitszeitverkürzung und einseitigen Belastungen der Wirtschaft
agieren. "Die Verhandlungen werden zeigen, ob sich die SPÖ von
diesen alten Hüten befreien wird können", so Kopf.

"Die Ursache der letzten Neuwahlen sind bekannt. Von einem neuen
Koalitionspartner sind Geschlossenheit nach innen und Reformmut
nach außen zu verlangen. Diesen Beweis wird uns die SPÖ erst liefern
müssen, hier ist die Führungsstärke Gusenbauers gefordert", schloss
Kopf.

(Schluss)

Rückfragehinweis: Österreichischer Wirtschaftsbund
Bundesleitung/Presse
Tel.: (++43-1) 505 47 96 - 30
mailto:[email protected]
http://www.wirtschaftsbund.at

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