• 22.01.2003, 11:13:52
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Der WÖLI ist ein "Renner"

15.000 Sammelkübel in drei Wochen ausgegeben

Wien (OTS) - Der Wiener Ölsammelkübel WÖLI, den es seit Jänner
2003 gibt, ist bei der Wiener Bevölkerung überaus beliebt. Die
Akzeptanz der praktischen Sammelhilfe für Altspeiseöl ist so groß,
dass bis jetzt schon 15.000 Sammelkübel abgegeben werden konnten.
Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina: "Ich freue mich, dass
die Menschen so umweltbewusst sind und den praktischen Kübel der 48er
annehmen. Wichtig ist jedoch auch, dass die vollen Kübel
zurückgebracht werden, denn nur dann erfüllt der WÖLI seinen Sinn."

Die 48er schätzt, dass der durchschnittliche Haushalt zirka drei
bis vier Monate für eine komplette Füllung des WÖLI brauchen wird. Im
Frühjahr wird man eine erste Bilanz über die retournierten Ölbehälter
ziehen können.

Auf Initiative der Wiener Umweltstadträtin wurde der WÖLI von
der MA 48, Abfallwirtschaft, produziert. Die "Entsorgung" von
Speisefetten über den Abfluss ist schon heute illegal, wird aber
manchmal noch praktiziert. Ablagerungen und Verstopfungen der
Abflussleitungen und der Kanalrohre sowie Belastungen für die
Kläranlage sind oft die Folge. Mit dem Wiener Ölkübel soll das nun
anders werden.

Die WÖLI's gibt es gratis auf allen Mistplätzen Montag bis
Samstag von 10-18 Uhr und bei den Problemstoffsammelstellen zu deren
Öffnungszeiten (Mo-Do 16-18, Fr 14-18, Sa 8-12). Der volle Kübel kann
dann wieder zu jeder Sammelstelle gebracht werden und wird dort gegen
einen sauberen ausgetauscht.

Gesammelt werden gebrauchte Frittier- und Bratfette, Fette und
Öle aus Friteusen, Öle von eingelegten Speisen (z.B. Sardinen) und
verdorbene Speisefette. Nicht in den Behälter gehören
Mineral-, Motor- und Schmieröle, Majonäsen, Salatsaucen und
Dressings, Marinaden und andere Speisereste. Auch sollen die
gesammelten Öle nicht verunreinigt, also frei von Bröseln und
Speiseresten sein.

Verwendungsmöglichkeiten für das gesammelte Altspeiseöl sind zum
Beispiel die Herstellung von Seifenprodukten und Reinigungsmitteln,
auch Biodiesel für Kraftfahrzeuge können produziert werden. (Schluss)
bfm/fry

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Birgit Flenreiss-Mäder
Tel.: 4000/81 353, Handy: 0664/32 69 753
mailto:[email protected]

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