FP-Mörz: ORF-Alltagsgeschichten über Grossfeldsiedlung Thema bei nächster Bezirksvertretungssitzung

Rechtliche Schritte werden geprüft

Wien, 2003-01-22 (fpd) - "Die skandalöse Berichterstattung des ORF bezüglich "Alltagsgeschichten" über die Floridsdorfer Grossfeldsiedlung wird ein Nachspiel sowohl in der nächsten Sitzung der Floridsdorfer Bezirksvertretung als auch möglicherweise vor Gericht haben", erklärte der FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter von Floridsdorf Dr. Kurt Mörz. Noch immer machen in zahlreichen persönlichen Gesprächen Bewohner
der Grossfeldsiedlung berechtigterweise bei Mandataren der FPÖ-Floridsdorf ihren Unmut über diese Sendung kund. Mehrere Betroffene berichten über Mobbing an ihren Arbeitsplätzen, zumal sie seit der Sendung dem Hohn und Spott der Kollegenschaft ausgesetzt sind. ****

Es ist auch ungeheuerlich, dass die Bewohnern von über 6000(!) Haushalten vom ORF so denunziert werden. Derartige Sendungen kann man von jedem Bezirksteil in ganz Wien drehen, wenn man nur lange genug nach "schwarzen Schafen" sucht. Es handelt sich dabei um Journalismus aus der untersten Schublade, der im ORF nichts zu suchen hat und wo die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssen.

Die FPÖ Floridsdorf wird daher in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung einen Resolutionsantrag einbringen, wo diese Art der Berichterstattung entschieden zurückgewiesen und eine formelle Entschuldigung des ORF gefordert wird.

Die FPÖ-Floridsdorf lässt derzeit rechtlich prüfen, wieweit Betroffene den ORF bezüglich dieser Denunzierung klagen können und wird derartige Klagen bei Erfolgsaussicht auch mit allen Mitteln unterstützen, so Mörz abschließend. (Schluss)

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