Donaustädter Grüne/Schafflerhof: Hoffen, dass Bezirks-ÖVP bei Molterer vorstellig wird

Wien (Grüne) - Die gestrige Ankündigung der Donaustädter Bezirks-ÖVP, sich gegen die geplante Ausweitung des Kieswerks in Essling aussprechen, wurde bei den Donaustädter Grünen mit Verwunderung registriert. Haben sich doch die Grünen BezirksrätInnen schon seit Oktober 2002 - angefangen von der Verständigung der Umweltanwaltschaft, Hilfestellung bei der Gründung einer unabhängigen Bürgerinitiative, Aufklärung der Betroffenen und dem Herstellen einer medialen Öffentlichkeit - jener Problematik angenommen, die jetzt angeblich auch von der ÖVP erkannt wird.

"Pikant ist jedoch der Umstand, dass versucht wird, die Verantwortung für dieses unselige Projekt von ÖVP-Bundesminister Molterer abzuwenden und ein alleineiniges Verschulden des Pächters, der MA 49 zu konstruieren," so die Klubobfrau der Donaustädter Grünen, Eva Hauk.

Trotzdem freuen sich die Bezirks-Grüne über jegliche Unterstützung in dieser Causa und werten diesen Schritt durch VP-Parzer als ein Zeichen des guten Willens. "Wir hoffen, dass die VP-BezirkspolitikerInnen bei ihrer eigenen Regierung schnellstmöglich vorstellig werden, um den in Essling drohenden Verlust von Lebensqualität der AnrainerInnen des Kieswerks und das Nichteinhalten sämtlicher ökologischer Kriterien abzuwenden," schließt Hauk.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
Grüner Klub im Rathaus
Tel.: 01/4000-81814
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0002