• 22.01.2003, 09:56:12
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Donaustädter Grüne/Schafflerhof: Hoffen, dass Bezirks-ÖVP bei Molterer vorstellig wird

Wien (Grüne) - Die gestrige Ankündigung der Donaustädter
Bezirks-ÖVP, sich gegen die geplante Ausweitung des Kieswerks in
Essling aussprechen, wurde bei den Donaustädter Grünen mit
Verwunderung registriert. Haben sich doch die Grünen BezirksrätInnen
schon seit Oktober 2002 - angefangen von der Verständigung der
Umweltanwaltschaft, Hilfestellung bei der Gründung einer unabhängigen
Bürgerinitiative, Aufklärung der Betroffenen und dem Herstellen einer
medialen Öffentlichkeit - jener Problematik angenommen, die jetzt
angeblich auch von der ÖVP erkannt wird.

"Pikant ist jedoch der Umstand, dass versucht wird, die
Verantwortung für dieses unselige Projekt von ÖVP-Bundesminister
Molterer abzuwenden und ein alleineiniges Verschulden des Pächters,
der MA 49 zu konstruieren," so die Klubobfrau der Donaustädter
Grünen, Eva Hauk.

Trotzdem freuen sich die Bezirks-Grüne über jegliche Unterstützung
in dieser Causa und werten diesen Schritt durch VP-Parzer als ein
Zeichen des guten Willens. "Wir hoffen, dass die
VP-BezirkspolitikerInnen bei ihrer eigenen Regierung schnellstmöglich
vorstellig werden, um den in Essling drohenden Verlust von
Lebensqualität der AnrainerInnen des Kieswerks und das Nichteinhalten
sämtlicher ökologischer Kriterien abzuwenden," schließt Hauk.

Rückfragehinweis: Pressereferat
Grüner Klub im Rathaus
Tel.: 01/4000-81814
http://wien.gruene.at

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