- 18.01.2003, 08:00:00
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"profil": Prinzhorn: "ÖVP ist teilweise unfair"
FP-Vizeobmann will ÖVP bald "gelbe Karte" zeigen - Knackpunkte bei Verhandlungen sind für ihn Frühpensionierungen und Steuerentlastung
Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" übt der freiheitliche
Visze-Parteiobmann und Dritte Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn
Kritik an Vertretern der ÖVP und deren Behauptungen, die FPÖ sei
instabil. Prinzhorn: "Wenn uns noch einer instabil nennt, ob ÖVP oder
Medien, der kriegt die gelbe Karte." Laut Prinzhorn sei die FPÖ
stabil und vereine sich hinter Obmann Herbert Haupt, "der wie ein
Betonblock da steht". Der Volkspartei wirft der Industrielle
mangelnde Fairneß vor. Prinzhorn in "profil": "Die ÖVP ist da
teilweise unfair."
In den Verhandlungen mit der ÖVP sieht der stellvertretende
FP-Parteiobmann primär zwei Konfliktfelder. Laut Prinzhorn sind die
von der ÖVP angestrebten Änderungen bei den Frühpensionierungen ein
"Knackpunkt". Bedingung für eine freiheitliche Regierungsbeteiligung
ist für den Industriellen "eine ehebaldige Steuerentlastung für die
kleinen Arbeitnehmer und Wirtschaftstreibenden". Dies müsse "die
erste Maßnahme in einem Koalitionspapier sein", so Prinzhorn.
Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 2501 und 2502
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