"profil": Prinzhorn: "ÖVP ist teilweise unfair"

FP-Vizeobmann will ÖVP bald "gelbe Karte" zeigen - Knackpunkte bei Verhandlungen sind für ihn Frühpensionierungen und Steuerentlastung

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" übt der freiheitliche Visze-Parteiobmann und Dritte Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn Kritik an Vertretern der ÖVP und deren Behauptungen, die FPÖ sei instabil. Prinzhorn: "Wenn uns noch einer instabil nennt, ob ÖVP oder Medien, der kriegt die gelbe Karte." Laut Prinzhorn sei die FPÖ stabil und vereine sich hinter Obmann Herbert Haupt, "der wie ein Betonblock da steht". Der Volkspartei wirft der Industrielle mangelnde Fairneß vor. Prinzhorn in "profil": "Die ÖVP ist da teilweise unfair."

In den Verhandlungen mit der ÖVP sieht der stellvertretende FP-Parteiobmann primär zwei Konfliktfelder. Laut Prinzhorn sind die von der ÖVP angestrebten Änderungen bei den Frühpensionierungen ein "Knackpunkt". Bedingung für eine freiheitliche Regierungsbeteiligung ist für den Industriellen "eine ehebaldige Steuerentlastung für die kleinen Arbeitnehmer und Wirtschaftstreibenden". Dies müsse "die erste Maßnahme in einem Koalitionspapier sein", so Prinzhorn.

Rückfragen & Kontakt:

"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 2501 und 2502

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO0002