JG Wien: Strasser ohnmächtig gegenüber hausgemachten Problemen beim Zivildienst!

Verkürzung auf 8 Monate und Erhöhung des Verpflegungsgeldes als zentrale Forderungen

Wien (OTS) Anlässlich seines jüngsten Versuchs, hausgemachte Probleme im Bereich "Zivildienst" auf die Bundesländer abzuwälzen, fordert die Junge Generation in der SPÖ Wien Innenminister Ernst Strasser auf, selbst aktive Schritte zu setzen. Die hilflosen Appelle Strassers nach Schaffung von mehr Zivildienstplätzen auf Länderseite nähmen sich einigermaßen skurril aus, stellt die JG Wien fest. Schließlich hätte der Minister die Möglichkeit, mit der Verkürzung des Zivildienstes auf 8 Monate analog zum Präsenzdienst die so oft beklagten langen Wartezeiten auf den Zivildienst nachhaltig zu verkürzen.****

Außerdem dürfte der Innenminister offensichtlich nicht wahrhaben wollen, dass der Zivildienst als eine für das österreichische Gemeinwesen enorm bedeutende Leistung entsprechend anerkannt werden muss. Im Gegenteil, mit "Hungerlöhnen" von 5,81 Euro pro Tag werde weiterhin versucht, den angehenden Zivildienern den Dienst ohne Waffe so madig wie möglich zu machen.

Die Junge Generation in der SPÖ Wien fordert daher den Innenminister auf, endlich für die Zivildiener aktiv zu werden und folgende Forderungen in die Praxis umzusetzen:

  • Verpflegungsgeld in Höhe von 11,30 Euro täglich
  • Verkürzung des Zivildienstes auf 8 Monate analog zum Präsenzdienst
  • Berücksichtigung von Wohngemeinschaften beim Wohnkostenersatz
  • Gleichstellung der Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege mit den "Blaulichtorganisationen"
  • gleiche Finanzierung des Zivildienstes im Ausland wie im Inland
  • Schaffung einer bundesweiten Vertretung von Zivildienern

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