• 17.01.2003, 12:36:33
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VP-Hahn: Stadträtin Pittermann muss Konsequenzen aus der Andersen-Studie schleunigst umsetzen!

ÖVP fordert Einsetzung einer Kommission zur Beratung des Analyseberichts über das Leistungsangebotes der Stadt Wien für Senioren!

Wien (ÖVP-Klub): "Die derzeit vieldiskutierte Andersen-Studie, die
das Leistungsangebot der Stadt Wien für Senioren kritisch
untersuchte, muss einer öffentlichen Diskussion mit Experten und
allen im Gemeinderat vertretenen Parteien unterzogen werden!" fordert
der Gesundheitssprecher der Wiener ÖVP, Dr. Johannes Hahn, anlässlich
der Sonder-Gemeinderatssitzung zum Thema "Soziale Dienste in Wien -
würdige Versorgung im Alter".****

Die so genannte Andersen-Studie beinhaltet eine umfassende Analyse
und Aufgabenkritik der Tätigkeiten der Magistratsabteilungen 12 und
47, welche die sozialen Dienste der Stadt Wien koordinieren. Auch die
städtischen Pflegeheime (Geriatriezentren) und
Pensionisten-Wohnhäuser und die Zusammenarbeit mit den mobilen
Betreuungsdiensten wurden einer kritischen Prüfung unterzogen, wobei
viele Verbesserungsvorschläge aufgezeigt werden. "Die Umsetzung
dieser Ergebnisse können der Gemeinde Wien zu enormen Einsparungen
verhelfen", so Hahn. "Deswegen fordern wir über die weitere
Vorgangsweise eine transparente Diskussion!"

Die ÖVP hat diesbezüglich einen Beschlussantrag betreffend Einsetzung
einer gemeinderätlichen Kommission zwecks Evaluierung und Beratung
von Maßnahmen aufgrund vorliegenden Studie eingebracht. "Die
Kommission soll Konzepte erarbeiten, die die aufgezeigten
Doppelgleisigkeiten und Versäumnisse hinsichtlich potentieller
Synergieeffekte beseitigen. Pittermann darf die Diskussion nicht
unter den Tisch kehren - Sie muss endlich handeln!", kritisierte Hahn
die zuständige Gesundheitsstadträtin Pittermann. Es gehe um
Millionenbeträge, die der Stadt Wien durch die Säumnisse des
Gesundheitsressorts entgehen.

"Die Vorgehensweise der Stadt Wien hinsichtlich der Information der
Opposition über die Andersen-Studie ist mehr als fragwürdig!", so
Hahn weiter. Monatelang wurden die Ergebnisse der Untersuchung den
anderen Parteien vorenthalten. "Nicht zuletzt deswegen werden wir
eine transparente Diskussion in einer Expertenkommission verlangen,
um in dieser, so sensiblen Materie, zu nachhaltigen Ergebnissen im
Interesse der pflegebedürftigen Menschen Wiens zu kommen", so Hahn
abschließend.(Schluss)

Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Pressereferat
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]
http://www.oevp-wien.at

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