VP-Hahn: Stadträtin Pittermann muss Konsequenzen aus der Andersen-Studie schleunigst umsetzen!

ÖVP fordert Einsetzung einer Kommission zur Beratung des Analyseberichts über das Leistungsangebotes der Stadt Wien für Senioren!

Wien (ÖVP-Klub): "Die derzeit vieldiskutierte Andersen-Studie, die das Leistungsangebot der Stadt Wien für Senioren kritisch untersuchte, muss einer öffentlichen Diskussion mit Experten und allen im Gemeinderat vertretenen Parteien unterzogen werden!" fordert der Gesundheitssprecher der Wiener ÖVP, Dr. Johannes Hahn, anlässlich der Sonder-Gemeinderatssitzung zum Thema "Soziale Dienste in Wien -würdige Versorgung im Alter".****

Die so genannte Andersen-Studie beinhaltet eine umfassende Analyse und Aufgabenkritik der Tätigkeiten der Magistratsabteilungen 12 und 47, welche die sozialen Dienste der Stadt Wien koordinieren. Auch die städtischen Pflegeheime (Geriatriezentren) und Pensionisten-Wohnhäuser und die Zusammenarbeit mit den mobilen Betreuungsdiensten wurden einer kritischen Prüfung unterzogen, wobei viele Verbesserungsvorschläge aufgezeigt werden. "Die Umsetzung dieser Ergebnisse können der Gemeinde Wien zu enormen Einsparungen verhelfen", so Hahn. "Deswegen fordern wir über die weitere Vorgangsweise eine transparente Diskussion!"

Die ÖVP hat diesbezüglich einen Beschlussantrag betreffend Einsetzung einer gemeinderätlichen Kommission zwecks Evaluierung und Beratung von Maßnahmen aufgrund vorliegenden Studie eingebracht. "Die Kommission soll Konzepte erarbeiten, die die aufgezeigten Doppelgleisigkeiten und Versäumnisse hinsichtlich potentieller Synergieeffekte beseitigen. Pittermann darf die Diskussion nicht unter den Tisch kehren - Sie muss endlich handeln!", kritisierte Hahn die zuständige Gesundheitsstadträtin Pittermann. Es gehe um Millionenbeträge, die der Stadt Wien durch die Säumnisse des Gesundheitsressorts entgehen.

"Die Vorgehensweise der Stadt Wien hinsichtlich der Information der Opposition über die Andersen-Studie ist mehr als fragwürdig!", so Hahn weiter. Monatelang wurden die Ergebnisse der Untersuchung den anderen Parteien vorenthalten. "Nicht zuletzt deswegen werden wir eine transparente Diskussion in einer Expertenkommission verlangen, um in dieser, so sensiblen Materie, zu nachhaltigen Ergebnissen im Interesse der pflegebedürftigen Menschen Wiens zu kommen", so Hahn abschließend.(Schluss)

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