- 17.01.2003, 11:58:43
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Industrie: Flexibilität bei Übergangsfristen gegen Fachkräftemangel
EU-XXL: Grüne und IV veranstalten gemeinsames Symposium - Diskussion
der Erweiterung in verschiedenen Facetten - IV-Generalsekretär Fritz:
Flexible Übergangsfristen können Wirtschaftsaufschwung unterstützen
- Industrie für schnellen Ausbau der Infrastruktur zu den
Beitrittskandidaten
Wien (PdI) "EU-XXL" ist ein Event politischer, wirtschaftlicher und
kultureller Natur.
Es dient dazu, konkrete Konturen der europäischen Einigung sicht- und
fassbar zu machen.
Jetzt - ein Jahr vor der Erweiterung der Europäischen Union - möchten
IV und Grüne gemeinsam Aspekte des größeren Europa diskutieren.
"Worum es uns langfristig geht, ist eine neue Qualität des
Zusammenlebens mit unseren Nachbarn - und zwar auf allen Ebenen. Was
die Industriellenvereinigung mit den Grünen verbindet, ist ihre
eindeutige Position für die Erweiterung und Vertiefung Europas",
erklärte IV-Generalsekretär Dkfm. Lorenz Fritz. "Eine künftige
Bundesregierung - wer auch immer ihr angehört - hat hier eine
historische Chance, Österreich durch Flexibilität, Solidarität und
Kooperation zum dauerhaften Partner einer stark aufstrebenden
Wirtschaftsregion zu machen."
Dazu gehört für die Industrie die schnellere Öffnung der
Arbeitsmärkte. "Alle Studien zeigen, dass durch die Erweiterung eine
große Zuwanderungswelle nach Österreich nicht zu erwarten ist. Wir
wünschen uns eine flexible Handhabung der jetzt starren
Übergangsfristen am Arbeitsmarkt", betonte Fritz. Nur so ist
gewährleistet, dass auch für ausländische Arbeitskräfte die Sozial-
und Beschäftigungsstandards dem österreichischen Niveau entsprechen.
Der bereits spürbare Fachkräftemangel wird noch akuter, wenn die
Konjunktur - wie jetzt erwartet - im nächsten Jahr voll anspringt.
"Für die verstärkte wirtschaftliche Kooperation mit mehr Personen-
und Güteraustausch sind jedenfalls besser ausgebaute Verkehrswege
nötig. Ohne zügigen Aus- und Neubau der Infrastruktur in der
Ostregion droht Österreich ein dauerhafter Wettbewerbsnachteil", so
Fritz.
Neues Veranstaltungskonzept "EU-XXL" verbindet Politik, Kultur und
Wirtschaft
Das Symposium an diesem Wochenende (17.-19. Jänner 2003) beschäftigt
sich mit drei beitrittswerbenden Nachbarländern: Ungarn, Slowenien
und Slowakei und diskutiert an ihrem Beispiel mit Managern, Künstlern
und Politikern die Themen Kooperation, Macht und Identität. Ein
besonderes Augenmerk soll dabei auf der kritischen Analyse der
Beziehung Österreichs zu den einzelnen Ländern liegen. Den Abschluss
der Abendveranstaltungen bilden jeweils aktuelle Filme aus diesen
drei Ländern. So wird das Haus der Industrie auch zum Kino für die
Besucherinnen und Besucher.
Rückfragehinweis: IV-Newsroom
Tel.: (++43-1) 711 35-2306
Fax: (++43-1) 711 35-2313
mailto:[email protected]
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