Industrie: Flexibilität bei Übergangsfristen gegen Fachkräftemangel

EU-XXL: Grüne und IV veranstalten gemeinsames Symposium - Diskussion der Erweiterung in verschiedenen Facetten - IV-Generalsekretär Fritz:
Flexible Übergangsfristen können Wirtschaftsaufschwung unterstützen - Industrie für schnellen Ausbau der Infrastruktur zu den Beitrittskandidaten

Wien (PdI) "EU-XXL" ist ein Event politischer, wirtschaftlicher und kultureller Natur.
Es dient dazu, konkrete Konturen der europäischen Einigung sicht- und fassbar zu machen.
Jetzt - ein Jahr vor der Erweiterung der Europäischen Union - möchten IV und Grüne gemeinsam Aspekte des größeren Europa diskutieren.

"Worum es uns langfristig geht, ist eine neue Qualität des Zusammenlebens mit unseren Nachbarn - und zwar auf allen Ebenen. Was die Industriellenvereinigung mit den Grünen verbindet, ist ihre eindeutige Position für die Erweiterung und Vertiefung Europas", erklärte IV-Generalsekretär Dkfm. Lorenz Fritz. "Eine künftige Bundesregierung - wer auch immer ihr angehört - hat hier eine historische Chance, Österreich durch Flexibilität, Solidarität und Kooperation zum dauerhaften Partner einer stark aufstrebenden Wirtschaftsregion zu machen."

Dazu gehört für die Industrie die schnellere Öffnung der Arbeitsmärkte. "Alle Studien zeigen, dass durch die Erweiterung eine große Zuwanderungswelle nach Österreich nicht zu erwarten ist. Wir wünschen uns eine flexible Handhabung der jetzt starren Übergangsfristen am Arbeitsmarkt", betonte Fritz. Nur so ist gewährleistet, dass auch für ausländische Arbeitskräfte die Sozial-und Beschäftigungsstandards dem österreichischen Niveau entsprechen. Der bereits spürbare Fachkräftemangel wird noch akuter, wenn die Konjunktur - wie jetzt erwartet - im nächsten Jahr voll anspringt. "Für die verstärkte wirtschaftliche Kooperation mit mehr Personen-und Güteraustausch sind jedenfalls besser ausgebaute Verkehrswege nötig. Ohne zügigen Aus- und Neubau der Infrastruktur in der Ostregion droht Österreich ein dauerhafter Wettbewerbsnachteil", so Fritz.

Neues Veranstaltungskonzept "EU-XXL" verbindet Politik, Kultur und Wirtschaft

Das Symposium an diesem Wochenende (17.-19. Jänner 2003) beschäftigt sich mit drei beitrittswerbenden Nachbarländern: Ungarn, Slowenien und Slowakei und diskutiert an ihrem Beispiel mit Managern, Künstlern und Politikern die Themen Kooperation, Macht und Identität. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf der kritischen Analyse der Beziehung Österreichs zu den einzelnen Ländern liegen. Den Abschluss der Abendveranstaltungen bilden jeweils aktuelle Filme aus diesen drei Ländern. So wird das Haus der Industrie auch zum Kino für die Besucherinnen und Besucher.

Rückfragen & Kontakt:

IV-Newsroom
Tel.: (++43-1) 711 35-2306
Fax: (++43-1) 711 35-2313
info@iv-newsroom.at
http://www.iv-net.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI0001