- 15.01.2003, 13:27:07
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SCHWEITZER: Gusenbauer ist Garant für Politik des Stillstands, der Schulden und des Proporzes
Irreale Machtphantasien des SPÖ-Vorsitzenden
Wien, 2003-01-15 (fpd) - Die heutigen Ankündigungen von
SPÖ-Vorsitzendem Gusenbauer zu den Gesprächen zwischen ÖVP und SPÖ
zeige, daß Gusenbauer in einer Regierung der Garant für eine Rückkehr
zur Politik des Stillstandes, der Schulden und des Proporzes wäre,
meinte heute FPÖ-Klubobmann Mag. Karl Schweitzer. ****
Bevor noch irgendwelche greifbaren Ergebnisse vorlägen, verteile
Gusenbauer schon Ressorts und ergehe sich in irrealen
Machtphantasien. Österreich interessiere die SPÖ überhaupt nicht, ihr
gehe es nur um Macht und Ämter, kritisierte Schweitzer. Für sie stehe
die Parteipolitik an vorderster Stelle. Gusenbauer wolle auch vor
allem deshalb in die Regierung, um parteiintern seinen Kopf zu
retten. Darum spiele er jetzt den starken Mann, eine Rolle, der er
aber ganz offensichtlich nicht gewachsen sei.
Als besonders pikant bezeichnete Schweitzer die Behauptung
Gusenbauers, die ÖVP habe das Außenministerium nur deshalb
übernommen, weil die FPÖ international nicht herzeigbar wäre. "Ich
darf den Herrn SPÖ-Vorsitzenden daran erinnern, daß die ÖVP das Amt
des Außenministers seit 1986 innehat, also auch zu Zeiten der großen
Koalition. Würde Gusenbauers Behauptung den Tatsachen entsprechen -
was sie natürlich nicht tut - , wäre die SPÖ dann damals auch im
Ausland nicht herzeigbar gewesen. Daß Gusenbauer allerdings besser
nicht ins Ausland reist, hat er ja zur Zeit der Sanktionen
eindrücklich bewiesen." (Schluß)
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