SCHWEITZER: Gusenbauer ist Garant für Politik des Stillstands, der Schulden und des Proporzes

Irreale Machtphantasien des SPÖ-Vorsitzenden

Wien, 2003-01-15 (fpd) - Die heutigen Ankündigungen von SPÖ-Vorsitzendem Gusenbauer zu den Gesprächen zwischen ÖVP und SPÖ zeige, daß Gusenbauer in einer Regierung der Garant für eine Rückkehr zur Politik des Stillstandes, der Schulden und des Proporzes wäre, meinte heute FPÖ-Klubobmann Mag. Karl Schweitzer. ****

Bevor noch irgendwelche greifbaren Ergebnisse vorlägen, verteile Gusenbauer schon Ressorts und ergehe sich in irrealen Machtphantasien. Österreich interessiere die SPÖ überhaupt nicht, ihr gehe es nur um Macht und Ämter, kritisierte Schweitzer. Für sie stehe die Parteipolitik an vorderster Stelle. Gusenbauer wolle auch vor allem deshalb in die Regierung, um parteiintern seinen Kopf zu retten. Darum spiele er jetzt den starken Mann, eine Rolle, der er aber ganz offensichtlich nicht gewachsen sei.

Als besonders pikant bezeichnete Schweitzer die Behauptung Gusenbauers, die ÖVP habe das Außenministerium nur deshalb übernommen, weil die FPÖ international nicht herzeigbar wäre. "Ich darf den Herrn SPÖ-Vorsitzenden daran erinnern, daß die ÖVP das Amt des Außenministers seit 1986 innehat, also auch zu Zeiten der großen Koalition. Würde Gusenbauers Behauptung den Tatsachen entsprechen -was sie natürlich nicht tut - , wäre die SPÖ dann damals auch im Ausland nicht herzeigbar gewesen. Daß Gusenbauer allerdings besser nicht ins Ausland reist, hat er ja zur Zeit der Sanktionen eindrücklich bewiesen." (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 /5814

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0003