• 15.01.2003, 11:52:54
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Kooperation der NÖ Grenzregionen mit Nachbarländern

Internationales Zentrum in Gross-Siegharts sorgt für Umsetzung

St.Pölten (NLK) - Niederösterreichs Grenzregionen werden gezielt
mit den Gemeinden des tschechischen Grenzraumes zusammenarbeiten: In
Gross-Siegharts wurde das Internationale Interkommunale Zentrum (IZZ)
eingerichtet, dass für eine praxisnahe Kooperation zu wichtigen
kommunalen Themen zuständig ist. Zentrales Anliegen sind gemeinsame
Wirtschaftsprojekte. Außerdem wird mit den tschechischen Partnern ein
internationales Kompetenzzentrum eingerichtet.

"Europa muss in den Köpfen der Menschen stattfinden", betonte
heute Anton Koczur, Bürgermeister von Gross-Siegharts, in Wien. Mit
Hilfe des IZZ sollen Projekte in Bildung und Qualifikation, Umwelt,
Verkehr, Energie, Handel, Tourismus, Forschung und Technologie
realisiert werden. Insgesamt steht die Gesamt-Entwicklung der Region
im Vordergrund. Partner dieser Initiative sind die
Gemeindevertreterverbände von ÖVP und SPÖ, der Österreichische
Gemeindebund und eine tschechische Entwicklungsagentur.

"Niederösterreichs Grenzraum hat mit einer 414 Kilometer langen
Staatsgrenze zu Tschechien und der Slowakei mehr als ein Drittel der
gesamten Außengrenze. Brückenschläge zu den Nachbarn sind daher das
Gebot der Stunde", erläuterte Koczur. Untersuchungen hätten zudem
ergeben, dass Menschen, die nahe an der Grenze wohnen, mehr Grenzen
im Kopf hätten, als Menschen, die weiter weg leben. Koczur: "Die
Grenze verliert ihre trennende Funktion. Wir müssen uns rechtzeitig
um gute wirtschaftliche und kulturelle Kontakte kümmern."

Nähere Informationen: Telefon 02847/2452.

Rückfragehinweis: Groß-Siegharts
Tel.: 02847/2452

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