Schmalenberg: Plan- und Konzeptlosigkeit kennzeichnen Waagner-Biro Deal

Wien, 2003-01-14 (fpd) – "Nach dem Erwerb der 14 Hektar großen Fläche des Waagner-Brio Geländes um 38 Millionen durch die MA 48, um dort ein neues, umfangreiches Zentralgebäude zu errichten herrscht weiterhin Plan- und Konzeptlosigkeit", kritisierte heute die freiheitliche Landtagsabgeordnete Mag. Heidrun Schmalenberg. ****

So wurde entgegen früheren Aussagen im Dezember 2002 bekannt, dass die MA 48 nicht daran denke vom Einsiedlerplatz im 5. Bezirk gänzlich nach Hirschstetten zu übersiedeln. Es sei daher aufgrund der merkwürdigen Planungsabwicklung zu vermuten, dass die Errichtung des Zentralgebäudes äußerst fraglich gewesen sei. Für die Bestellung eines Generalplanes sei keine Bedeckung im ursprünglichen Budgetvoranschlag 2003 der MA 48 vorgesehen gewesen, die Kosten von 4,8 Millionen Euro müssten nun nachträglich aus Rücklagen finanziert werden.

"Auf den seit eineinhalb Jahren brach liegenden Waagner-Biro Gründen geht die Errichtung des Betriebsgeländes für die MA 48 weiterhin sehr schleppend voran. 38 Millionen Euro wurden von der sozialistischen Rathausmehrheit in großer Eile in die Hand genommen, seit Juli 2001 ist aber nichts geschehen. Der Ablauf der Ereignisse bestätigt jedenfalls die Skepsis der FPÖ gegen diesen millionenschweren Deal", so Schmalenberg abschließend. (Schluss) lb

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