Importeurssprecher Clary sieht mit Autojahr 2002 den Tiefpunkt erreicht

Von einem enttäuschenden Automobiljahr 2003 sprach Importeurssprecher Dr. Feliy Clary und Aldringen bei der heutigen Pressekonferenz über das Automobiljahr 2002. 279.493 Pkw/Kombi wurden 2002 in Österreich zugelassen, was einem Rückgang von 4,8 % im Vergleich zum Jahr 2001 entspricht. Einzig in den Monaten September, Oktober und Dezember gab es ein Zulassungsplus, alle anderen Monate waren rückläufig. Damit ist 2002 bereits das dritte Jahr in Folge mit Zulassungsrückgängen.

Clary konstatierte auch international Rückgänge: Westeuropa gesamt um 3,5 Prozent, Deutschland etwas schwächer mit knapp 3% (Stand Ende November 2002). Ein deutliches Plus in Europa ist nur in den skandinavischen Hochsteuerländern sowie Großbritannien und Luxemburg zu erkennen.

Der Dieselanteil in Österreich ist auf 69, 6 % angestiegen, was erneut Europarekord darstellt. Jedes zweite in Österreich zugelassene Auto kommt aus Deutschland, an zweiter Stelle der Erzeugungsländer folgt Frankreich vor Japan. Bei den unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten geht der Trend vor allem zu Off-Road Fahrzeugen und MPVs (Multi Purpose Vehicle), zulegen konnten außerdem Cabrios und Roadster.

Auch bei den LKW ist ein Rückgang von 8,1 % zu verzeichnen, allein die Omnibusse konnten sich um 17,2 % verbessern.

Für das Jahr 2003 rechnet Clary mit einem leichten Aufwärtstrend, allerdings frühestens im 2. Halbjahr 2003 durch den Ansprung der Konjunktur, der Einführung neuer Volumenmodelle sowie der Auflösung eines gewissen Kaufstaus.

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DR. CHRISTIAN PESAU
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Arbeitskreis der Automobilimporteure,
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