Schabl: FPÖ-Straßenmaut für das Helenental: Absurder Vorschlag einer grotesken Politik

Anrainer und Gemeinden des Triestingtals wären die Leidtragenden

St. Pölten, (SPI) - "Der Vorschlag des Badener FP-Mandatars Trenner, eine Bundesstraßenbemautung durch das Helenental einzuführen, ist ein absurder Vorschlag einer noch groteskeren Politik. Abgesehen davon, dass das Helenental eine wichtige Pendlerroute nach Baden ist, würde eine Bemautung nur eine Umleitung der Verkehrs bewirken. Die Leidtragenden wären vor allem die Anrainer und Gemeinden des Triestingtals, wo bereit heute rund 18.500 Fahrzeuge pro Tag gezählt werden", erteilt der Bürgermeister von Hirtenberg und Zweite Präsident des NÖ Landtags, LAbg. Emil Schabl, dem FPÖ-Vorstoß eine klare Absage.****

Für viele Pendler und Bewohner der Region würde eine Maut durch das Helenental eine nicht zu rechtfertigende finanzielle Belastung bedeuten. Viel wichtiger ist es daher, das hochrangige Straßennetz auszubauen und der Wirtschaft sowie den Pendlern leistungsfähige und gut ausgebaute Straßen und Bahnverbindungen anzubieten. Aufgrund der budgetären Kürzungsmaßnahmen auf Bundesebene bekommt Niederösterreich pro Jahr leider um rund 70 Millionen Euro weniger für Straßen- und Bahnprojekte. Bei vielen wichtigen Vorhaben ist die Finanzierung -wie beispielsweise für die Nordautobahn - nicht gesichert. "Statt sich als ‚verkehrspolitischer Wegelagerer' zu positionieren, sollte FP-Trenner lieber auf seinen ‚Noch-Verkehrsminister' einwirken, mehr Finanzmittel für den Ausbau des hochrangigen Straßennetzes in Niederösterreich zu erhalten", so Schabl.
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