Rotkreuz-Generalsekretär zu Zivildiener-Überschuss

"Das Rote Kreuz steht den Forderungen, mehr Zivildienstleistende zu nehmen positiv gegenüber, solange sich die Ausbildung und
sinnvolle Beschäftigung im Rahmen unserer humanitären Aufgaben für die jungen Männer realisieren lässt", so Dr. Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.

Das Rote Kreuz ist die größte Trägerorganisation für den Zivildienst in Österreich mit insgesamt rund 2.800 Zivildienern im vergangenen Jahr. In den Dienstleistungsbereichen des Rettungs- und Krankentransportdienstes, der Katastrophenhilfe und im Gesundheits-und Sozialdienst werden die jungen Männer ausgebildet und dann für die Dauer des Zivildienstes auch dort eingesetzt.

Nicht zuletzt auch durch die gute Arbeit der Zivildienstverwaltung, die seit vergangenem Jahr vom Ministerium an das Rote Kreuz übertragen wurde, verzeichnet man immer mehr Anträge zum Zivildienst und daher auch einen deutlich höheren Bedarf an Stellen. "In diesem Zusammenhang wurde dem Roten Kreuz, von allen Seiten Lob ausgesprochen. Die Verwaltung ist nicht nur ökonomischer, sie erfüllt auch die Wünsche der Hilfsorganisationen und der Zivildienstleistenden besser, als zuvor", so Dr. Kopetzky.

"Die einjährige Beschäftigung von Zivildienern im sozialen und humanitären Bereich ist auch als wichtiger Teil einer Persönlichkeitsentwicklung zu begrüßen. Dass es den jungen Männern gefällt sieht man an der hohen Zahl an freiwilligen Mitarbeitern, die im Anschluss an ihren Zivildienst weiter beim Roten Kreuz bleiben", so der Rotkreuz-Generalsekretär weiter.

Das Rote Kreuz sei bereit, seine Kontingente voll auszuschöpfen, beziehungsweise weitere Zivildiener zu übernehmen, solange sich die notwendige Ausbildung und ein sinnvoller Einsatz in den Rotkreuz-Dienststellen durchführen lassen. "Das Rote Kreuz hat bereits in den vergangenen Jahren jährlich mehr als 10% zusätzliche Zivildiener beschäftigt. Rund 250 bis 300 zusätzliche Zivildiener sind bundesweit im Roten Kreuz sicherlich organisatorisch möglich, noch mehr würden das System sicher überfordern", so Kopetzky abschließend.

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