- 09.01.2003, 17:29:26
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Rotkreuz-Generalsekretär zu Zivildiener-Überschuss
"Das Rote Kreuz steht den Forderungen, mehr Zivildienstleistende zu
nehmen positiv gegenüber, solange sich die Ausbildung und
sinnvolle Beschäftigung im Rahmen unserer humanitären Aufgaben für
die jungen Männer realisieren lässt", so Dr. Wolfgang Kopetzky,
Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.
Das Rote Kreuz ist die größte Trägerorganisation für den Zivildienst
in Österreich mit insgesamt rund 2.800 Zivildienern im vergangenen
Jahr. In den Dienstleistungsbereichen des Rettungs- und
Krankentransportdienstes, der Katastrophenhilfe und im Gesundheits-
und Sozialdienst werden die jungen Männer ausgebildet und dann für
die Dauer des Zivildienstes auch dort eingesetzt.
Nicht zuletzt auch durch die gute Arbeit der Zivildienstverwaltung,
die seit vergangenem Jahr vom Ministerium an das Rote Kreuz
übertragen wurde, verzeichnet man immer mehr Anträge zum Zivildienst
und daher auch einen deutlich höheren Bedarf an Stellen. "In diesem
Zusammenhang wurde dem Roten Kreuz, von allen Seiten Lob
ausgesprochen. Die Verwaltung ist nicht nur ökonomischer, sie
erfüllt auch die Wünsche der Hilfsorganisationen und der
Zivildienstleistenden besser, als zuvor", so Dr. Kopetzky.
"Die einjährige Beschäftigung von Zivildienern im sozialen und
humanitären Bereich ist auch als wichtiger Teil einer
Persönlichkeitsentwicklung zu begrüßen. Dass es den jungen Männern
gefällt sieht man an der hohen Zahl an freiwilligen Mitarbeitern,
die im Anschluss an ihren Zivildienst weiter beim Roten Kreuz
bleiben", so der Rotkreuz-Generalsekretär weiter.
Das Rote Kreuz sei bereit, seine Kontingente voll auszuschöpfen,
beziehungsweise weitere Zivildiener zu übernehmen, solange sich die
notwendige Ausbildung und ein sinnvoller Einsatz in den Rotkreuz-
Dienststellen durchführen lassen. "Das Rote Kreuz hat bereits in den
vergangenen Jahren jährlich mehr als 10% zusätzliche Zivildiener
beschäftigt. Rund 250 bis 300 zusätzliche Zivildiener sind
bundesweit im Roten Kreuz sicherlich organisatorisch möglich, noch
mehr würden das System sicher überfordern", so Kopetzky abschließend.
Rückfragehinweis: ÖRK-Pressestelle
Gerald Czech
01/589 00-154
czech@redcross.or.at
www.roteskreuz.at
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