Strutz verlangt lückenlose Aufklärung über sexuelle Übergriffe im LKH-Klagenfurt

Es darf keinen zweiten "Fall Wurst" geben

Eine sofortige und lückenlose Überprüfung der schwerwiegenden Anschuldigungen von sexuellen Übergriffen und massiven sexuellen Nötigungen von Mitarbeiterinnen am LKH-Klagenfurt, verlangt heute der freiheitliche Landesparteiobmann Dr. Martin Strutz.

Es dürfe sich in Kärnten nie wieder ein zweiter "Fall Wurst" ereignen, wo alle Beteiligten im Umfeld weggesehen und geschwiegen haben. Gerade aus dem "Fall Wurst" sollten die öffentlichen Stellen, das Gesundheitsreferat der Landesregierung und die KABEG gelernt haben, und nach den schwerwiegenden Anschuldigungen durch die Gleichbehandlungsbeauftragte des LKH-Klagenfurt sofortige Konsequenzen ziehen. Dies könne nur durch eine sofortige und lückenlose Überprüfung geschehen, sagte Strutz heute.

In seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied der KABEG hat Strutz heute auch schriftlich eine Überprüfung und einen sofortigen Bericht an die Vertreter des Landes Kärnten eingefordert. Er fordert Gesundheitsreferent Peter Ambrozy auf, in seiner Funktion als Aufsichtsbehörde sofort tätig zu werden. Die behaupteten sexuellen Übergriffe und Nötigungen seien keine Einzelmeinung, sondern sind laut Aussagen der Gleichbehandlungsbeauftragten sehr zahlreich. Strutz verlangt die sofortige Einvernahme der betroffenen Personen und hat nach dem es sich bei versuchter Vergewaltigung und massiver sexueller Nötigung um schwerwiegende strafbare Delikte handelt, heute eine Sachverhaltsdarstellung an das LKH-Klagenfurt übermittelt.

"Besonders erschütternd waren für mich die Aussagen der LKH-Frauenexpertin Prazna-Kaiser, dass Kollegen und Kolleginnen die sexuelle Attacken miterleben einfach "wegschauen und alles herunterspielen". Hat denn niemand aus den skandalösen Vorfällen um Primarius Wurst gelernt?", fragt Strutz. Erst eine Mauer des Schweigens konnte dazu führen, dass Menschen jahrelang leiden mussten. Dies dürfe sich in Kärnten, insbesondere am LKH-Klagenfurt, nie wieder wiederholen. Alle betroffenen Personen seien aufgefordert, an der Aufklärung offensiv mitzuwirken. Das Land Kärnten müsse allen beteiligten Mitarbeitern, die mithelfen diese skandalösen Dinge aufzuklären, einen besonderen Schutz und Anonymität zusichern. Strutz regte an, dass die KABEG eine sofortige Anlaufstelle einrichte, an die sich Betroffene auch anonym wenden können, damit die skandalösen Vorfälle sofortigst beendet werden, erklärte Strutz.

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