Verkehrsleitsystem auf der Südosttange muss warten

Wien (OTS) - Das neue Verkehrsleitsystem auf der Wiener Südosttangente sollte bereits im Herbst 2003 getestet werden. Jetzt wird der Start um drei Jahre verschoben, wie ORF Radio Wien in Erfahrung bringen konnte.****

Schon kommenden Herbst hätten elektronische Anzeigetafeln über den Fahrbahnen der Wiener Südosttangente die Autofahrer über Staus, Unfälle, Ausweichrouten und Geschwindigkeitsbegrenzungen informieren sollen. Nun werden die Benützer der Stadtautobahn auf dieses Leitsystem bis zum Jahr 2005 warten müssen. Erst dann kann mit einem Probebetrieb begonnen werden.

Harald Dirnbacher, der Sprecher der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG ASFINAG, begründete diese Verzögerung gegenüber ORF Radio Wien mit anstehenden Bauarbeiten. So müsse die Fahrbahn teilweise verbreitert und Fly-Over-Bögen errichtet werden. Außerdem wolle die ASFINAG noch in anderen Bundesländern Erfahrung sammeln. Dort sei das Straßensystem nicht so komplex wie in Wien. Überdies werde man die Fertigstellung der S1, der Verbindung zwischen Süd- und Ostautobahn, abwarten müssen. Erst dann, im Jahr 2005, erfülle das Verkehrsleitsystem seinen Zweck und könne eine Ausweichroute zur eventuell verstopften Tangente anbieten, erklärte der ASFINAG-Sprecher.

Klaus Heinbuchner, Pressesprecher von Verkehrsstadtrat Rudolph Schicker, erklärte, man nehme diese Entscheidung zur Kenntnis, sei aber nicht erfreut über die Verschiebung.

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