• 09.01.2003, 08:08:40
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Verkehrsleitsystem auf der Südosttange muss warten

Wien (OTS) - Das neue Verkehrsleitsystem auf der Wiener
Südosttangente sollte bereits im Herbst 2003 getestet werden. Jetzt
wird der Start um drei Jahre verschoben, wie ORF Radio Wien in
Erfahrung bringen konnte.****

Schon kommenden Herbst hätten elektronische Anzeigetafeln über den
Fahrbahnen der Wiener Südosttangente die Autofahrer über Staus,
Unfälle, Ausweichrouten und Geschwindigkeitsbegrenzungen informieren
sollen. Nun werden die Benützer der Stadtautobahn auf dieses
Leitsystem bis zum Jahr 2005 warten müssen. Erst dann kann mit einem
Probebetrieb begonnen werden.

Harald Dirnbacher, der Sprecher der Autobahnen- und
Schnellstraßen-Finanzierungs-AG ASFINAG, begründete diese Verzögerung
gegenüber ORF Radio Wien mit anstehenden Bauarbeiten. So müsse die
Fahrbahn teilweise verbreitert und Fly-Over-Bögen errichtet werden.
Außerdem wolle die ASFINAG noch in anderen Bundesländern Erfahrung
sammeln. Dort sei das Straßensystem nicht so komplex wie in Wien.
Überdies werde man die Fertigstellung der S1, der Verbindung zwischen
Süd- und Ostautobahn, abwarten müssen. Erst dann, im Jahr 2005,
erfülle das Verkehrsleitsystem seinen Zweck und könne eine
Ausweichroute zur eventuell verstopften Tangente anbieten, erklärte
der ASFINAG-Sprecher.

Klaus Heinbuchner, Pressesprecher von Verkehrsstadtrat Rudolph
Schicker, erklärte, man nehme diese Entscheidung zur Kenntnis, sei
aber nicht erfreut über die Verschiebung.

Rückfragehinweis:
Reinhardt Badegruber
Öffentlichkeitsarbeit ORF Wien
Tel.: 01/502 01/18152

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